Schlagwort: Ingo Gerstl

Vorschau & Guide Imola

Stratford (Benetton F1) follows a MM International GP2 car

Das große Finale der BOSS GP-Jubiläumssaison steigt von 11. bis 13. Oktober nach zwei Jahren Unterbrechung wieder in Imola.

Die hügelige Mutstrecke in der italienischen Stadt Imola ist der ideale Schauplatz für den Saisonabschluss der schnellsten Rennserie Europas. In den 1950er-Jahren gebaut, hat die Strecke in Imola viele Triumphe und Tragödien erlebt. Bis heute ist die nach Enzo Ferrari und seinem früh verstorbenen Sohn Dino getaufte Bahn ein Highlight für jeden Rennfahrer. Zwar ist die Strecke seit einigen Jahren nicht mehr im Formel-1-Rennkalender, doch hat das 4,9-Kilometer-lange Asphaltband alle Zutaten einer Weltklassebahn. Imola ist auch die einzige Strecke im BOSS GP-Kalender, die gegen den Uhrzeigersinn befahren wird. Das hat sowohl Auswirkungen aufs Set-up der Rennwagen (mehr Linkskurven) als auch die Piloten selbst, bei denen etwa die Nackenmuskulatur anders belastet wird. Beim letzten Auftritt in Imola im Jahr 2017 hießen die Rennsieger Ingo Gerstl (AUT, Top Speed) und Rinus van Kalmthout (NLD, Mansell Motorsport).

Was wird beim BOSS GP Grande Finale geboten?

Mit den Saisonrennen 11 und 12 fällt in der Emilia-Romagna auch die Entscheidung um den Meistertitel in der FORMULA-Klasse. Während Toro-Rosso-Fahrer Ingo Gerstl (AUT, Top Speed) seinen Titel in der OPEN-Wertung bereits vorzeitig verteidigt hat, kämpfen ausgerechnet zwei Italiener mit ihren Formel-2-Autos beim Heimspiel um den heiß umkämpften Platz 1 in der FORMULA-Tabelle.

Marco Ghiotto (Scuderia Palladio) geht nach drei zweiten Plätzen en suite mit einem Vorsprung von 15 Zählern auf Alessandro Bracalente (Speed Center) ins Finale. Ein technisch bedingter Ausfall beim letzten Rennen in Brünn machte Bracalente zum Verfolger. 50 Punkte können in Imola noch gesammelt werden, theoretische Chancen auf den Titel hat somit auch noch Andreas Fiedler (DEU, Fiedler Racing). Praktisch kämpft er wohl um Platz 3 gegen Philippe Haezebrouck (FRA, Speed Center). Wer sich die „Krone“ aufsetzen darf, wird spätestens am kommenden Sonntag feststehen.

Neben BOSS GP fahren auch Sportwagen- und Tourenwagenserien moderner und historischer Art, dazu kommen mit dem Renault Clio Cup, Lotus Cup und Alfa Revival Cup drei italienische Markenpokale, die wie gewohnt für spannenden Motorsport sorgen werden.

Wann fahren die Formel-1- und Formel-2-Autos von BOSS GP in Imola?

Freitag, 11. Oktober 2019:
10:45–11:15 Freies Training 1 (30 Minuten)
15:40–16:10 Freies Training 2 (30 Minuten)

Samstag, 12. Oktober 2019:
10:50–11:20 Qualifying (Q1: 8 Minuten/Pause: 2 Minuten/Q2: 20 Minuten)
15:50–16:25 Rennen 1 (20 Minuten)

Sonntag, 13. Oktober 2019:
10:30–10:40 Warm-up (10 Minuten)
14:05–14:45 Rennen 2 (25 Minuten)

Wie bekomme ich Tickets für BOSS GP in Imola?

Der Eintritt auf die Haupttribüne ist an allen drei Bewerbstagen frei. Für interessierte Besucher ist auch das Fahrerlager geöffnet.

Wo finde ich die Rennautos und Piloten der BOSS GP?

Die Teams und Fahrer der BOSS GP sind in den Garagen 23 bis 32 untergebracht. Einige Autos stehen im Fahrerlager neben der BOSS GP-Hospitality.

Wo kann ich das BOSS GP Grande Finale online verfolgen?

Report: Rennen 1 Brünn

Ingo Gerstl celebrates his victory in race 1 in Brno 2019

Ingo Gerstl fixiert mit dem siebenten Saisonsieg den Titel.

Es war keine Überraschung mehr: Ingo Gerstl (AUT, Top Speed) gewann das erste Rennen der BOSS GP an diesem Wochenende und fixierte damit auch endgültig seinen fünften BOSS GP-Titel in der höchsten Kategorie.

Sportlich wertvoller ist zurzeit die FORMULA-Kategorie, die sich nach dem ersten Rennen des Tages nochmals deutlich zuspitzt: Der Sieg ging an Gaststarter Christopher Höher (AUT, Top Speed), der schon im Qualifying schnellster Formel-2-Pilot war. Für Höher war es ein emotional wichtiger Sieg, denn er fährt bei den Masaryk Racing Days auch in Gedenken an seinen kürzlich verstorbenen Vater.

Marco Ghiotto (ITA, Scuderia Palladio) fuhr ein für ihn wichtiges Rennen: Fehlerfrei fuhr er hinter Höher ins Ziel, und damit vor Tabellenführer und Hauptkonkurrent Alessandro Bracalente (ITA, Speed Center). Damit verkürzte Ghiotto den Abstand in der Gesamtwertung auf Bracalente, der wiederum von einer Strafe für Philippe Haezebrouck (FRA, Speed Center) profitierte. Der schnelle Franzose kam zwar als Dritter ins Ziel, doch sollte es auch dieses Mal nichts mit dem ersehnten Podium werden: Die Rennkommissare ahndeten ein Überholmanöver unter Full Course Yellow mit einer 30-Sekunden-Zeitstrafe.

Andreas Fiedler (AUT, Fiedler Racing) wurde vor dem nach hinten gereihten Hazebrouck Vierter. Florian Schnitzenbaumer (DEU, Top Speed) verlor einige Plätze und fuhr als Sechster ins Ziel.

Die spannendsten Duelle lieferte die Kampfgruppe mit Nicolas Matile (MCO, Zig-Zag), Luca Martucci (ITA, MM International) und Gianluca Ripoli (ITA, MM International). Weil Matiles Auto GP-Lola beim Start liegen blieb, musste er sich beim fliegenden Start ganz hinten einreihen. Letztlich setzte er sich mit einigen starken Manövern gegen Martucci und Ripoli durch und wurde Siebenter in der FORMULA-Klasse.

Walter Steding (DEU, Inter Europol) hielt sich vor Christian Eicke (SUI, Speed Center), der gegen Ende zwar noch einmal näherkam, aber nicht mehr vorbei. Thomas Jakoubek (AUT, Top Speed) kam nach einem Boxenbesuch als Klassen-12. ins Ziel.

Starker Regen verhinderte ein Rennen am Samstagnachmittag. Die Verantwortlichen entschieden sich dafür, beide Rennen am Sonntag zu starten. Zwar regnete es auch heute, doch es war deutlich weniger Wasser auf der Bahn. Zunächst wurde hinter dem Safety-Car gestartet, nach zwei Runden wurde das Rennen freigegeben. Einziger Zwischenfall im Rennen: ein Dreher von Vorjahressieger Marc Faggionato (MCO, Zig-Zag).

Rennen 2 folgt um 12:40 Uhr und geht ebenfalls über 20 Minuten.

Report: Qualifying Brünn

Ingo Gerstl flys by in his Toro Rosso STR 1 in 2019 Brno Qualifying

Erste Startreihe für die Top-Speed-Fahrer Gerstl und Höher.

Bei 11 Grad Außentemperatur und Nieselregen wurde das Qualifying für die Rennen 9 und 10 der BOSS GP 2019 abgehalten. Zumindest die Reifenwahl war einfach: Alle Fahrer rückten auf den Pirelli-Cinturato-Regenreifen aus. Trotz schwieriger äußerer Bedingungen machten die Piloten der BOSS GP einen guten Job und hielten ihre Geschoße auf der rutschigen Strecke.

Wie erwartet holte sich Ingo Gerstl (AUT, Top Speed) im Toro Rosso STR1 die Poleposition für die zwei Rennen in Brünn. Neben ihm startet aus Reihe 1 Christopher Höher (AUT, Top Speed) im besten FORMULA-Auto.

Trotz Drehers zu Beginn von Q2 kam Marco Ghiotto (ITA, Scuderia Palladio) in den richtigen Rhythmus. Mit Rang 3 startet er nämlich einen Platz vor Titelkontrahent Alessandro Bracalente (ITA, Speed Center). Bracalente musste in Q1 für die Top-5 von gestern mit weniger Fahrzeit auskommen. Zwar blieben die Bedingungen in beiden Sessions gleich, doch konnten die Fahrer aus Q2 deutlich mehr Runden abspulen. Im Regen ist das zumeist ein Vorteil.

Aus Reihe 3 gehen der amtierende Meister Florian Schnitzenbaumer (DEU, Top Speed) und Philippe Haezebrouck (FRA, Speed Center) ins Rennen. Haezebrouck legte am Ende eine noch schnellere Zeit hin, doch wurde ihm diese aufgrund der Missachtung einer Gelben Flagge gestrichen. Dasselbe passierte noch vier weiteren Piloten.

Vorjahressieger Marc Faggionato (MCO, Zig-Zag) landete hinter Andreas Fiedler (DEU, Fiedler Racing) auf Platz 8, Thomas Jakoubek (AUT, Top Speed) trotz wenig Regenerfahrung auf dem guten neunten Rang, Luca Martucci (ITA, MM International) auf Gesamtrang 10.

Startreihe 6 bilden Nicolas Matile (MCO, Zig-Zag), Gianluca Ripoli (ITA, MM International). Aus Startreihe 7 fahren Walter Steding (DEU, Inter Europol), der kurz vor Ende des Zeittrainings mit einem Defekt ausrollte und Christian Eicke (SUI, Speed Center) los. Teamkollege Peter Göllner (SUI, Speed Center) fehlte zwar im Qualifying, kann aber in den Rennen starten.

Los geht’s heute Samstag um 14:50 Uhr mit dem ersten Rennen über eine Distanz von 20 Minuten.

Report: Freies Training Brünn

Christopher Höher followed by Alessandro Bracalente (both Dallara Mecachrome)

Volle Dröhnung zum Start der Masaryk Racing Days.

Freitag ist wie gewohnt Trainingstag – das bedeutet mit zweimal 30 Minuten jede Menge Fahrzeit für die Highspeed-Monster der BOSS GP. Schnellster Pilot am ersten Veranstaltungstag bei den Masaryk Racing Days in Brünn war Ingo Gerstl (AUT, Top Speed) im Toro Rosso Formel 1 von 2006.Gerstl fuhr gleich in seiner ersten schnellen Runde des Tages mit 1:36.368 eine überlegene Bestzeit, die nur knapp eine Sekunde über dem Rundenrekord (1:35.155) aus dem Vorjahr lag. Ein neuer Streckenrekord ist anvisiert, könnte aber morgen vom prognostizierten Regenwetter verhindert werden.

Auch in der FORMULA-Kategorie war ein Österreicher am schnellsten: Christopher Höher (AUT, Top Speed) gibt an diesem Wochenende sein BOSS GP-Comeback. Der 22-Jährige ist kein Unbekannter im Rennsport, er fuhr schon im ADAC GT Masters und ist mehrfacher österreichischer Rennwagen-Meister. Auch in der BOSS GP hat er mit Erfolgen schon seinen Spuren hinterlassen. Im Training knallte Höher mit 1:43.906 eine Runde hin, die mehr als eineinhalb Sekunden schneller war als jene des zweitschnellsten Formel 2. Für Bracalente, Fiedler & Co. wird er an diesem Wochenende schwer zu knacken sein. Höher fährt auch in Gedenken an seinen kürzlich verstorbenen Vater. Ein spezielles Design am Dallara-Mecachrome erinnert an den größten Förderer seiner Motorsportkarriere.

Tabellenführer Alessandro Bracalente (ITA, Speed Center) erlebte nichtsdestotrotz einen guten Trainingstag, auch weil er im Unterschied zu Titelkontrahent Marco Ghiotto (ITA, Scuderia Palladio) ohne Dreher blieb. Während sich Bracalente für Q1 qualifizierte, muss Ghiotto in Q2. Ob Vor- oder Nachteil, wird sich morgen Samstag im Qualifying ab 10 Uhr weisen.

Drittschnellster FORMULA-Fahrer war in den Freien Trainings Marc Faggionato (MCO, Zig-Zag). Der Vorjahressieger zählt mit seinem Art-Car ganz sicher auch heuer zu den aussichtsreichen Kandidaten auf einen Pokal. Luca Martucci (ITA, MM International) rollte im zweiten Training auf Start-Ziel aus, dennoch qualifizierte auch er sich mit der viertschnellsten FORMULA-Zeit für Q1. Zurück in der BOSS GP ist Florian Schnitzenbaumer (DEU, Top Speed). Der FORMULA-Champion von 2018 ist heuer nur sporadisch am Start, mit der sechstschnellsten Zeit bewies er, dass er nicht eingerostet ist und ein Wörtchen um die Podestplätze mitreden möchte.

Die meisten BOSS GP-Fahrer nutzten schon den Testtag am Donnerstag, um fürs Wochenende zu proben. Für Salvatore de Plano (ITA, Top Speed) war da der Renneinsatz schon wieder vorbei. Probleme am Motor waren vor Ort nicht mehr zu beheben. Armando Mangini (ITA, MM International) fehlt ebenfalls. Er erholt sich von einer Operation und unterstützt vor Ort seine Teamkollegen. Dennoch gehen morgen 15 Fahrern motiviert in den ersten Renntag. Los geht’s mit dem Qualifying um 10 Uhr, um 14:50 Uhr folgt dann das erste Rennen.

Vorschau & Guide Brünn

Ingo Gerstl in his Toro Rosso STR1 on the grid before the BOSS Grand Prix in Brno 2018

Die innovative und aufstrebende Mähren-Stadt Brünn ist vom 5. bis 8. September Schauplatz des neunten und zehnten BOSS Grand Prix 2019.

Update (6.9.2019): Live Timing und Resultate sind auf https://racehero.io/events/masaryk-racing-days-podzimni-cena-2019 zu finden.

Nach dem TT Circuit in Assen folgt mit dem Automotodrom Brünn eine weitere für Motorradrennen berühmte Rennstrecke. Die zweitgrößte Stadt Tschechiens ist auch in der Jubiläumssaison Gastgeber für die Big Open Single Seater. Die Bahn am westlichen Stadtrand ist mit 5,403 Kilometer Streckenlänge die längste im BOSS GP-Rennkalender 2019. Schnell und flüssig zu fahrende Kurven wechseln sich mit einem technisch anspruchsvollen Teil ab. Auch die Motorleistung ist mitentscheidend, denn auf der tschechischen Achterbahn geht es im letzten Streckendrittel steil bergauf.

Was wird bei den Masaryk Racing Days geboten?

Die BOSS GP-Serie ist mitten im Titelkampf angekommen. Ingo Gerstl (AUT, Top Speed) könnte in der OPEN-Klasse mit einer Verlängerung der bereits drei Rennen andauernden Siegesserie schon in Brünn zum Meister gekürt werden. Weitaus knapper geht’s in der FORMULA-Klasse zur Sache: Dort haben Alessandro Bracalente (ITA, Speed Center) und Marco Ghiotto (ITA, Scuderia Palladio) die besten Chancen. Als Außenseiter gehandelt werden vor den letzten vier Rennen in Brünn und Imola noch Philippe Haezebrouck (FRA, Speed Center) und Andreas Fiedler (DEU, Fiedler Racing). Zusätzliche Würze bringen mit ihrem Gaststart in Brünn Marc Faggionato und Nicolas Matile. Faggionato gewann im Vorjahr beide Rennen.

Neben dem Headliner BOSS GP fahren von Donnerstag bis Sonntag weitere Rennserien: u.a. Sports Car und P9 Challenge, Drexler Formel Cup, ESET V4 Cup mit TCR, Suzuki Swift Cup Europe und historische Rennklassen (HAIGO). Die Rennfans können sich am Wochenende mit den Rahmenserien auf insgesamt 19 Rennen freuen.

Wann fährt BOSS GP in Brünn?

Donnerstag, 5. September 2019:
14:00–14:25 Test 1 (25 Minuten)
16:30–16:55 Test 2 (25 Minuten)

Freitag, 6. September 2019:
12:20–12:50 Freies Training 1 (30 Minuten)
15:45–16:15 Freies Training 2 (30 Minuten)

Samstag, 7. September 2019:
10:00–10:30 Qualifying (Q1: 8 Minuten/Pause: 2 Minuten/Q2: 20 Minuten)
14:50–15:25 Rennen 1 (20 Minuten

Sonntag, 8. September 2019:
09:05–09:15 Warm-up (10 Minuten)
12:20–13:00 Rennen 2 (25 Minuten)

Wie bekomme ich Tickets für die Masaryk Racing Days?

Das Wochenendticket für die Zehn- und Achtzylinder-Dröhnung kostet 300 Tschechische Kronen (=12 Euro) an der Tageskassa. Karten können auch online über www.automotodrombrno.cz/en/masaryk-racing-days-2019 gekauft werden. Freie Platzwahl auf allen geöffneten Tribünen und Stehplätzen, der Zutritt zum Fahrerlager ist in allen Tickets inkludiert.

Wo finde ich die Rennautos und Piloten der BOSS GP?

Die Teams und Fahrer der BOSS GP sind in den Boxen mit den Nummern 2 bis 11 untergebracht. Einige Autos stehen im Fahrerlager neben der BOSS GP-Hospitality.

Wo kann ich die BOSS GP aus Brünn online verfolgen?

Neuer prickelnder Partner

Cuvee Sensorium ist ab sofort offizieller Champagner-Partner von BOSS GP.

Das hochklassige Ambiente im Rahmen der DTM war für BOSS GP ideal, um bei einer Gala den neuen Serienpartner vorzustellen: „Champagner gehört zum Motorsport. Unsere Flaschen sind ideale Begleiter für besondere, einzigartige Sensorial Moments, so wie sie im Motorsport oft vorkommen“, erklärt Janna Sonntag von Cuvee Sensorium die Zusammenarbeit mit BOSS GP.

Champagnerduschen

Die seit dem letzten Jahr erhältlichen Champagner-Flaschen sind einzigartig: Anstatt Glas werden die Flaschen aus Porzellan hergestellt. „Hochwertige Verpackung für hochwertigen Inhalt“ beschreibt Sonntag die Unternehmensidee. Der Champagner selbst kommt aus einem Familien-geführten Haus mit 120 Jahren Erfahrung. „Vertrieben wird Cuvee Sensorium derzeit direkt auf Anfrage über die Website www.champagne-sensorium.com oder Shops in Monaco, Frankreich und den USA.“

Weitere Details zur Zusammenarbeit von BOSS GP mit Cuvee Sensorium Champagner werden in den nächsten Monaten bekanntgegeben.

Report: Qualifying Assen

Assen bebt: BOSS GP auf Rundenrekordjagd im Qualifying.

Die Poleposition sicherte sich zum dritten Mal 2019 Ingo Gerstl (AUT, Top Speed). Eine weitere Verbesserung seines persönlichen Rundenrekords von gestern (1:18.246) gelang ihm knapp nicht. Der Rekord-Champion wird versuchen, im Rennen mit seinem Toro Rosso STR1 nochmals nachzulegen.

Ebenfalls aus der ersten Startreihe geht der Beste der FORMULA-Klasse ins Rennen: Alessandro Bracalente (ITA, Speed Center) schnappte sich mit über einer Sekunde Vorsprung die „Pole“. Es war ebenfalls die bereits dritte FORMULA-Bestzeit des Italieners in der BOSS GP-Jubiläumssaison 2019.

Tabellenführer Marco Ghiotto (ITA, Scuderia Palladio) gab sich keine Blöße und folgt in Reihe 2, zusammen mit dem immer konstanteren Luca Martucci (ITA, MM International). Das Italo-Quartett vervollständigt Gianluca Ripoli (ITA, MM International) mit Rang 5. Ripoli fuhr damit sein bislang bestes BOSS GP-Qualifyingergebnis ein.

Philippe Haezebrouck (FRA, Speed Center) bestätigte die aufsteigende Tendenz der letzten Rennen – er startet von Platz 6. Salvatore de Plano (ITA, Top Speed) hatte gestern mit technischen Problemen zu kämpfen und schaffte nur drei Runden in den zwei Trainings. Heute legte er 12 Runden hin und qualifizierte sich als Gesamt-Siebenter.

Andreas Fiedler (DEU, Fiedler Racing) ließ sich auch von einer weghängenden TV-Onboardkamera nicht irritieren und wurde Achter. In Reihe 5 stehen Armando Mangini und Walter Steding. Christian Eicke geht dahinter von 11, „Piter“ von 12 ins Rennen.

Ernüchternd verlief das Qualifying für den in Assen bekannt starken Peter Göllner (SUI, Speed Center). Er musste seinen GP2-Dallara nach nur drei Runden an der Seite parken. Gemeinsam mit Rookie Ulf Ehninger (DEU, ESBA Racing) im F1-Benetton B197 geht er aus Reihe 7 ins 20-minütige Rennen heute Nachmittag.

Hans Laub (DEU, Speed Center) im 1996er-Forti ließ das Zeittraining aus. Das erste Rennen der BOSS GP im Rahmen der DTM in Assen beginnt heute Samstag um 17:10 Uhr. Laut aktuellem Wetterbericht sind Regenschauer zu erwarten. Die Pirelli Cinturato stehen jedenfalls parat.

Vorschau & Guide Assen

Bevor Max Verstappen & Co. nächstes Jahr in den Niederlanden wieder einen Grand Prix bestreiten, gibt’s mit der BOSS GP in Assen bereits jetzt Formel-1-Feeling zu erleben.

Für dieses Jahr spannte sich die BOSS GP mit dem Deutschen Tourenwagen Masters zusammen, um den rund 100.000 Fans ein unvergleichliches Rennsport-Programm zu bieten. Während Assen für die DTM Neuland bedeutet, ist der 4,5 Kilometer lange TT Circuit für die schnellste Rennserie Europas gewohntes Territorium.

Was wird in Assen geboten?

Los geht’s bereits am Donnerstag in der Innenstadt der 68.000-Einwohner-Stadt Assen: Von 17 bis 19 Uhr gibt’s auf der Vaart Zuidzijde einen Showrun, bei freiem Eintritt und mit Demofahrten aller Rennserien des Wochenendes. Live zu sehen ist auch die BOSS GP mit den schnellsten Rennautos der Welt und den Helden, die sie bewegen.

Von Freitag bis Sonntag gibt’s dann ganztags Action auf dem TT Circuit mit insgesamt sechs Sessions der BOSS GP. Mit der BOSS GP sind Formelautos der höchsten Kategorien noch bei ihrem ursprünglichen Zweck zu sehen: Rennen fahren. Außerdem fahren DTM, Porsche Carrera Cup Benelux, Lotus Cup Europe und die Frauen-Formelserie W Series. Ganz ohne Bikes geht’s auf der traditionellen Motorradbahn natürlich auch an einem Vierrad-Wochenende nicht: Moto2-Demorunden füllen die Pausen zwischen den Rennen.

Wann fährt BOSS GP?

Freitag, 19. Juli 2019:
11:40–12:10 Freies Training 1 (30 Minuten)
14:45–15:10 Freies Training 2 (25 Minuten)

Samstag, 20. Juli 2019:
10:50–11:20 Qualifying (Q1: 8 Minuten/Pause: 2 Minuten/Q2: 20 Minuten)
11:35–12:20 Pitwalk
12:00–12:20 Autogrammstunde alle Fahrer BOSS GP (Showbühne im Fahrerlager)
17:10–17:30 Rennen 1 (20 Minuten)
19:00 Live-Konzert DJ Fedde Le Grand (Showbühne im Fahrerlager)

Sonntag, 21. Juli 2019:
09:45–09:55 Warm-up (10 Minuten)
10:55–11:35 Pitwalk
11:50–12:10 Rennen 2 (20 Minuten)

Wo finde ich die Autos der BOSS GP?

Ein Teil der BOSS GP ist in den Boxen untergebracht, die weiteren Teams in großen Zelten hinter der Boxengasse. Fans können die BOSS GP-Teams bei ihrer Arbeit hautnah beobachten, denn der Eintritt ins Fahrerlager ist in allen Ticket-Varianten inklusive. Zudem wird zweimal am Wochenende die Boxengasse für die Fans zum Pitwalk geöffnet. Näher dran an die Formel 1 kommen Motorsport-Fans sonst nirgends.

Wie bekomme ich Tickets für die DTM und BOSS GP in Assen?

Wochenendkarten gibt’s ab 49 Euro. Am besten online auf www.dtm.com/de/tickets/assen-2019 oder an der Tageskassa.

Wo kann ich die BOSS GP in Assen online verfolgen?

Livetiming und Detailergebnisse auf www.wige-livetiming.de/dtm.html
Trainings-, Qualifying- und Rennergebnisse auch auf bossgp.com
Topaktuell informiert über mit Instagram @bossgpofficial und Facebook @bossgpofficial
Aktuelle Bilder werden regelmäßig in unserer Galerie auf bossgp.com hochgeladen

Report: Rennen 2 Monza

Marco Ghiotto gewinnt erneut in der FORMULA und Ingo Gerstl schlägt in der OPEN zurück.

Es war der Konter des Rekord-Champions: Nachdem gestern Phil Stratford (USA, Penn Elcom) zum zweiten Mal in diesem Jahr Ingo Gerstl (AUT, Top Speed) schlagen konnte, war heute für Stratford nichts zu holen. Ingo Gerstl holte mit einer dominanten Vorstellung in seinem Toro Rosso STR1 seinen vierten Saisonsieg und baut damit die Gesamtführung wieder aus.

Phil Stratford versuchte Gerstl zwar zu folgen, doch der Sieger von gestern blieb in Runde 9 plötzlich stehen. Ein technischer Defekt am Benetton B197 zwang Stratford zwischen den zwei Lesmo-Kurven zum Halt.

In der FORMULA-Klasse wiederholte Marco Ghiotto (ITA, Scuderia Palladio) seinen Sieg von gestern. Nur eine Safety-Car-Phase kurz vor dem Ende brachte ihn ins Schwitzen, ansonsten hatte der Onkel von Formel-2-Fahrer Luca Ghiotto alles im Griff. Ghiotto ist nach seinem Doppelsieg an diesem Rennwochenende erstmals Tabellenführer in der BOSS GP FORMULA Kategorie.

Marco Ghiotto: „Heute war es leicht. Bei der Abstimmung bin ich auf Nummer sicher gegangen und habe den Heckflügel nicht so flach eingestellt wie gestern. Gleich wieder zu gewinnen ist beim Heimrennen hier in Monza für das Team und mich als Italiener ein sensationelles Erlebnis.“

Sonntags-Podium: v.l. Bracalente, M. Ghiotto, OPEN-Sieger Gerstl, Fiedler

Alessandro Bracalente (ITA, Speed Center) hatte gestern einen Tag zum Vergessen. Ohne Punkte und mit dickem Hals ging er gestern zu Bett. Im heutigen zweiten Rennen gelang ihm mit dem zweiten Klassenrang die Rückkehr aufs Podest. Zu danken hatte er das auch seinem deutschen Team Speed Center, die noch spätnachts an mehrere Autos parallel schraubten. Die Tabellenführung hat Bracalente zwar an Marco Ghiotto verloren, doch mit dem zweiten Platz im heutigen Sonntagsrennen bleibt er für die kommenden Rennen in Schlagdistanz.

Andreas Fiedler (DEU, Fiedler Racing) lieferte wie schon gestern eine Aufholjagd vom Feinsten. Vom letzten Platz gestartet überholte er Runde um Runde einen Konkurrenten nach dem anderen. Nach den Überholvorgängen an Walter Steding (DEU, Inter Europol) und Gianluca Ripoli (ITA, MM International) war er in Runde 4 schon Klassen-Fünfter. In Runde 6 waren dann Philippe Haezebrouck (FRA, Speed Center) und Luca Martucci (ITA, MM International) fällig. Auf Klassenrang 3 angelangt, war der Abstand zu Marco Ghiotto und Bracalente zu groß, um noch einen weiteren Angriff zu starten.

Martucci wurde letztlich Klassen-Vierter, und damit bester der italienischen MM International-Mannschaft. Teamkollege Ripoli fuhr auf Rang 5 ins Ziel, vor Salvatore de de Plano (ITA, Top Speed).

Deutlich schwerer tat sich heute Phillipe Haezebrouck. Nach dem starken vierten Platz gestern, wurde er heute im Rennen zurückgereicht und am Ende Siebenter der FORMULA.

Armando Mangini (ITA, MM International) war lange Zeit ebenfalls weit vorne dabei, bei ihm führte ein technischer Defekt zum vorzeitigen Ausfall.

Die BOSS GP fährt das nächste Mal in fünf Wochen. In Assen starten die Big Open Single Seater im Programm der DTM. Tickets fürs Wochenende gibt’s ab 49 Euro auf www.dtm.com/de/tickets/assen-2019

Report: Freies Training Monza

Sergio Ghiotto, Dallara GP2

Der Freitag in Monza: Eingewöhnen an die Hochgeschwindigkeitsbahn im Königlichen Park.

Geschwindigkeiten jenseits der 300 km/h fordern Mensch und Maschine. Gut, dass es am Freitag zweimal 30 Minuten Training für die BOSS GP gab.

Schnellster Mann bei dieser High Speed Challenge war Ingo Gerstl (AUT, Top Speed). Der amtierende OPEN-Champion setzte im Toro Rosso STR1 seine schnellste Zeit im zweiten Freien Training mit 1:29.929. Bei ähnlich guten Bedingungen ist morgen auf jeden Fall noch ein deutlicher Zeitensprung möglich.

Schon mit Abstand zu Gerstl, aber vor den Formel-2-Autos, platzierte sich Phil Stratford (USA, Penn Elcom) im Benetton B197 mit der zweitschnellsten Zeit des Tages. Er wird wohl der einzige Fahrer sein, der Gerstl im Toro-Rosso-Formel-1 an diesem Wochenende fordern kann.

Marco Ghiotto (ITA, Scuderia Palladio) war in beiden Trainings Drittschnellster. Der Sieger von Monza aus dem letzten Jahr ist damit der heißeste Kandidat für den Sieg in der FORMULA-Wertung.

Fünf weitere Italiener schafften es, eine Rundenzeit von 1:39 hinzulegen: Luca Martucci (MM International), Sergio Ghiotto (Scuderia Palladio), Armando Mangini (MM International), Salvatore de Plano (Top Speed), Alessandro Bracalente (Speed Center) sprechen morgen im Kampf um die Poleposition ebenso ein Wörtchen mit.

Knapp an der 1:40er-Marke scheiterte Andreas Fiedler (DEU, Fiedler Racing). In Training 2 war Fiedler in einen Zwischenfall mit De Plano, Peter Göllner (SUI, Speed Center) und Martucci verwickelt, sowohl für Fiedler als auch Martucci war die Session danach frühzeitig beendet.

Eine Spitzenzeit setzte Christian Eicke (SUI, Speed Center) im ersten Training. Mit flachgestelltem Heckflügel und damit wenig Luftwiderstand gelang ihm in den Sektoren 1 und 3 die jeweils Zweitschnellste Zeit, nur geschlagen vom Formel 1 von Ingo Gerstl. Allerdings verunfallte Eicke nur wenig später ausgangs der Variante Ascari. Im Qualifying morgen kann er aber wieder teilnehmen.

16 Starter werden morgen am Qualifying um 9:45 Uhr teilnehmen. Die Top-5 von heute starten in Q1 (8 Minuten Fahrzeit), die restlichen Fahrer in Q2 (20 Minuten Fahrzeit). Der schnellste Fahrer aus den zwei kombinierten Sessions startet dann um 16:00 Uhr als Erster ins 25-minütige Rennen, dem fünften in dieser BOSS GP-Jubiläumssaison.