Schlagwort: Formel 1

Report Rennen 2 Monza

Grande Finale in Monza. Die schnellste Rennserie Europas wurde ihrem Namen mehr als gerecht, unter schwierigsten Bedingungen krönte sich Ulf Ehninger zum neuen Meister der BOSS GP Racing Series.

Schon am Morgen präsentierte sich der königliche Park von Monza grau in grau. Auch der Pirelli-Verantwortliche Thomas Hummer blickte gespannt in den Himmel: „Das ist wirklich schwierig, wenn’s so bleibt, würde ich die Slicks nehmen.“ Kurz vor dem Start wurde der Regen stärker, die meisten Piloten entschieden sich für die Pirelli-Cinturato-Regenreifen.

Nicht aus der Ruhe bringen ließ sich Ulf Ehninger (GER, ESBA Racing), in der Manier eines Zen-Meisters brachte der Benetton-Pilot seinen ersten OPEN-Titel ins Trockene. „Ich habe rein gar nichts riskiert, früh geschalten und mich aus allem rausgehalten. Ich kann es gar nicht glauben, mit so etwas hätte ich nie gerechnet“, konnte Ehninger seinen Triumph kaum fassen. Für Titelfavorit Ingo Gerstl (AUT, Top Speed) war es ein durchwachsenes Wochenende. „Ich möchte Ulf gratulieren, er war immer zur Stelle und hat sich den Titel verdient“, zollte der alte Champion dem neuen Respekt.

Den Tagessieg holte sich erneut Marco Ghiotto (ITA, Scuderia Palladio). Diesmal musste der FORMULA-Pilot aber deutlich mehr kämpfen als am Vortag: „Ich bin auf Regenreifen gestartet, in der Safety-Car-Phase habe ich auf Slicks umstecken lassen. Der Dank geht an meine Mechaniker.“ Mit den frischen Slicks konnte der Italiener den lange führenden Paul O‘Connell (IRL, HS Engineering), der selbst durch ein sehenswertes Manöver in der ersten Lesmo-Kurve in Front ging, noch einholen und kurz vor Schluss überholen. O‘Connell war trotzdem sehr zufrieden: „Ich habe gepokert, bei uns auf der Insel haben wir oft solche Bedingungen, ich habe die Slicks riskiert, am Ende hat es sich ausgezahlt“, gab der sympathische Ire zu Protokoll.

Podium Rennen 2 v.li.: Paul O’Connell (2.), Sieger Marco Ghiotto und Thomas Jackermeier (3.)

Zum ersten Mal aufs Podium durfte auch Thomas Jackermeier (GER, Top Speed). Der Rookie zeigte eine hervorragende Leistung und war durch diverse Reifenwechsel der Konkurrenten plötzlich in Führung gegangen: „Am Freitag bin ich den Toro Rosso gefahren, mit dem Sebastian Vettel hier zum ersten Mal gewonnen hat, jetzt stehe ich selber, auch im Regen, auf demselben Podium. Das ist wirklich mega cool“, war der Fanatec-CEO komplett aus dem Häuschen.

In der ersten Rennhälfte war Michael Aberer (AUT, MA Motorsport) einer der Schnellsten. Der Regenspezialist konnte seine Erfahrung am rutschigen Geläuf ausspielen und war bald im Spitzenfeld zu finden. Letztlich wäre der Wechsel auf Trockenreifen wohl die bessere Wahl gewesen, so blieb nur Rang 8.

Auch Serienkoordinator Willie Beck war nach dem GlobeAir Grande Finale entsprechend zufrieden: „Wir haben eine fantastische Saison ohne Unfälle gesehen, als BOSS GP-Familie sind wir in diesem Jahr noch weiter zusammengewachsen, das macht Mut für die neue Saison.“

Fotos: Angelo Poletto/BOSS GP, Robert Lösch

Report Rennen 1 Monza

Entscheidung vertagt: Schon der Vorstart warf das Qualifying über den Haufen. Am Ende gewann FORMULA-Champion Marco Ghiotto sein Heimrennnen und sprach von einem „leichten“ Sieg.

Bei 22 Grad Außen- und 33 Grad Asphalttemperatur fanden die Piloten perfekte Rennbedingungen vor, um die Pirelli-Reifen ins ideale Temperaturfenster zu bekommen. Schon auf der Startaufstellung machte der Toro Rosso von Polesetter Ingo Gerstl (AUT, Top Speed) Probleme. „Es dürfte ein Sensorproblem im Getriebe gewesen sein, es wäre schon gegangen, aus Sicherheitsgründen habe ich aber lieber nach dem Start abgestellt“, gab ein enttäuschter Gerstl zu Protokoll. In der Meisterschaft musste der Österreicher so einen herben Rückschlag hinnehmen, liegt er nun ein Rennen vor Schluss sieben Punkte hinter Ulf Ehninger (GER, ESBA Racing).

Da der Benetton von Phil Stratford (USA, Penn Elcom Racing) wegen den Getriebeproblemen aus dem Zeittraining ganz in der Box verblieb, war es angesprochener Ehninger, der den Sieg in der OPEN-Klasse abstaubte. Im Gesamtklassement musste sich der Benetton-Pilot aber einem bestens aufgelegten Marco Ghiotto (ITA, Scuderia Palladio) und Simone Colombo (ITA, MM International Motorsport) geschlagen geben. Die beiden Dallara-GP2-Piloten flogen zu Beginn im Paarflug um den Kurs, ehe sich Ghiotto mit knapp drei Sekunden Vorsprung durchsetzte.

„Am Anfang habe ich versucht, dass ich Colombo keinen Windschatten gebe, der Effekt ist in Monza besonders groß. Als ich ihn dann etwas abgeschüttelt hatte, war es ein leichter Sieg“, konstatierte der selbstbewusste Champion. Für Luca Martucci (ITA, MM International Motorsport) endete das Heimspiel jäh. Sicher auf Platz 3 liegend rollte sein GP2 eingangs der berühmten Ascari-Schikane aus.

Hinter Ehninger tobte der Kampf um Platz 4: Walter Steding (GER, Scuderia Palladio) und Armando Mangini (ITA, MM International Motorsport) duellierten sich das gesamte Rennen. Mangini probierte es mehrmals aus dem Windschatten heraus, verbremste sich aber bei seinem vielversprechendsten Versuch in der ersten Schikane, musste weitgehen, und kam nicht mehr näher als sieben Zehntel an den Deutschen heran.

Das spannendste Duell ging hinter Paul O’Connell (IRL, HS Engineering) um Platz 7 vonstatten. Michael Aberer (AUT, MA Motorsport), der seinen Wagen in den legendären Gold-Leaf-Farben fährt, fuhr das gesamte Rennen dicht hinter Thomas Jakoubek (AUT, Top Speed), ehe er in der letzten Runde in der Parabolica-Kurve zuschlug: „Ich habe mir jemanden zum Kämpfen ausgesucht, auch damit ich weiß, wo ich eigentlich stehe. Es war mein erstes Rennen im Trockenen, dafür bin ich sehr, sehr zufrieden, es war ein geiles Match“, zog Aberer Bilanz.

Morgen Sonntag um 12:50 Uhr Ortszeit steigt in Monza das GlobeAir Grande Finale der BOSS-GP-Saison 2021.

Foto: Angelo Poletto/BOSS GP

Report Qualifying Monza

Ein turbulentes Qualifying zum GlobeAir Grande Finale im königlichen Park von Monza brachte am Ende eine Poleposition für Ingo Gerstl und einen tragischen Helden mit Phil Stratford.

Gleich zu Beginn von Q1 holt Ingo Gerstl (AUT, Top Speed) im Toro Rosso den Hammer raus, legte in seiner ersten fliegenden Runde eine 1:29.0 vor und verbesserte sich im zweiten Umlauf nochmals um 1,6 (!) Sekunden. An dieser Zeit bissen sich alle anderen die Zähne aus. Am nächsten kam noch Phil Stratford (USA, Penn Elcom Racing), der sich nur mit einer gezeiteten Runde auf Platz 2 schob, ehe er stehenblieb: „Leider ist das Getriebe im 6. Gang stecken geblieben, wir hatten auch gestern schon Probleme.  Meine Mechaniker haben die ganze Nacht durchgearbeitet, wir sind erst fünf Minuten vor der Qualifikation fertig geworden, sie sind wahre Helden“, wusste sich der US-Pilot bei seiner Crew zu bedanken. Im Moment versucht die Truppe den Benetton aus der Saison 1997 für das Rennen flott zu bekommen. Der zweite Benetton im Feld, gelenkt von Ulf Ehninger (GER, ESBA Racing), schaffte es in die zweite Startreihe auf Platz 4.

FORMULA-Pilot Simone Colombo (ITA, MM International Motorsport) sprengte mit dem GP2-Dallara die Phalanx der Formel-1-Autos und erreichte mit Startplatz 3 eine hervorragende Ausgangsposition für einen möglichen ersten Saisonsieg. Dahinter wurde es eng – Marco Ghiotto (ITA, Scuderia Palladio) und Luca Martucci (ITA, MM International Motorsport) – hetzten im Paarlauf um den Kurs, gaben sich gegenseitig Windschatten und teilten sich am Ende die dritte Startreihe.

Zwischenzeitlich wurde das Zeittraining neuerlich von einer Roten Flagge unterbrochen: Thomas Jackermeier (GER, Top Speed) hatte den GP2 beim Anbremsen zur ersten Schikane aus der Kontrolle verloren und brachte den Renner just auf einem Sausage-Curb zum Stehen. Aus der Race Control kam aber schnell die Entwarnung per Funk, mithilfe der Streckenposten konnte der Rookie die Fahrt wieder fortsetzen. Ähnliches passierte Michael Aberer (AUT, MA Motorsport), auch ihm wurde die erste Schikane zum Verhängnis. Trotzdem erreichte der Österreicher noch den elften Startplatz.

Dazwischen dürfen sich mit Walter Steding (GER, Scuderia Palladio), Andreas Fiedler (GER, Fiedler Racing), Armando Mangini (ITA, MM International Motorsport) und Paul O’Connell (IRL, HS Engineering) vier Piloten auf den Startplätzen 7 bis 10 noch Chancen auf ein Podium in der FORMULA-Klasse ausrechnen.

Das erste Rennen im Tempel der Geschwindigkeit steigt heute Samstag um 15:35 Ortszeit.

Foto: Angelo Poletto/BOSS GP

Report Freies Training Spielberg

Die BOSS GP mit Bildern für die Ewigkeit? Beeindruckender Showrun mit Formel-1-Autos und IndyCars am Freitag.

Ansonsten spulen auf dem Red Bull Ring Formel-1-WM und MotoGP ihre Runden ab, doch dieses Wochenende ist die BOSS GP Racing Series in der Steiermark zu Gast. Auf der schönsten Rennstrecke Österreichs wurden nach der sechswöchigen Pause seit dem Season Opening in Mugello die Streckenzeit ausgiebig genutzt und ausreichend Kilometer abgespult – auch das Wetter spielte an diesem Freitag mit. Es blieb den ganzen Tag trocken, so konnten alle Fahrer ihre Boliden ausgiebig testen. Gerade für die Premierenstarter zählte jeder Meter auf der 4,3 Kilometer langen Strecke rund um den ikonischen Bullen. Unter anderem lenkte Anton Werner (GER, Ryschka) heute einen Chip-Ganassi-IndyCar aus den mittleren 2000er-Jahren zum ersten Mal im BOSS GP-Programm

Am Beginn des zweiten Trainings gab es einen denkwürdigen Moment in der BOSS-GP-Geschichte: Es waren mit den beiden Benetton B197, dem Sauber C30, einem Jaguar R3, zwei Toro Rosso STR1, Vettels Siegerauto STR3 und zwei IndyCars von Ryschka eine schon lange nicht mehr dagewesene Phalanx an Big Open Single Seater auf der Strecke zu sehen. Im Zuge dieses Showruns sind beeindruckende Aufnahmen von Mensch und Maschine entstanden, welche von einem Kamerateam eingefangen wurden und demnächst über die BOSS GP-Social-Media-Kanäle zu sehen sein werden.

Ingo Gerstl (AUT, Top Speed) dominierte im 2006er-Toro-Rosso beide Trainings. Riccardo Ponzio (ITA, Adriatica Competiton) im Jaguar R3 war in den gesammelten Zeiten aus dem ersten und zweiten Training Zweitschnellster. Marco Ghiotto (ITA, Scuderia Palladio) wurde als schnellster FORMULA-Fahrer Dritter des heutigen Tages. Abgerundet wurden die Top-5 von Simone Colombo und Luca Martucci (beide ITA, MM International). Diese fünf haben sich so einen kleinen Vorteil erarbeitet, sie haben in Q1 die Strecke für sich alleine. Je nach Wetterlage wird am morgigen Samstag entschieden, ob die Qualifikation wie üblich in zwei Gruppen startet oder ob es eine Session von 30 Minuten mit allen Piloten geben wird. Die Regenwahrscheinlichkeit steigt bis morgen zunehmend. Auf jeden Fall stehen am Samstag gleich zwei Rennen (11:20 und 15:55 Uhr) auf dem Programm.

Foto: Angelo Poletto/BOSS GP

Vorschau Spielberg

Blitz-Comeback der BOSS GP in Spielberg: Nach zwei Jahren kommt die schnellste Rennserie Europas mit einem besonderen Highlight zum Heimrennen nach Österreich.

Mehrere tausend PS versammeln sich kommenden Freitag und Samstag auf der Formel-1-Rennstrecke am Red Bull Ring. 24 Big Open Single Seater – Formel 1, IndyCar, GP2, World Series by Renault und Formel 3000 – machen Station in der Steiermark und mit ihnen ein unüberhörbares Programm. Darunter Sebastian Vettels Siegerauto aus 2008, der Toro Rosso STR3, ein Jaguar R3, zwei Benetton B197 (auch jener von Gerhard Berger), ein Sauber C30 aus 2011 und wieder einmal ein IndyCar. Mit Ingo Gerstl (STR1-F1, Top Speed), Bianca Steiner (GP2, Steiner Motorsport), Christian Ferstl (F2, Top Speed), Thomas Jakoubek (GP2, Top Speed) und Michael Aberer (GP2, MA Motorsport) stehen zudem fünf heimische Piloten am Starting Grid.

Das STM waterjet Race am 20. und 21. Mai 2021 ist ein 2-Tages-Event – am Freitag werden zwei Trainings gefahren, am Samstag das Qualifying und beide Rennen. Besonderes Highlight: ein eigener Showrun für Formel 1 und IndyCars am Freitagnachmittag. Die Formel-1-Rennstrecke in den Alpen ersetzt das für Mai abgesagte Jim Clark Revival am Hockenheimring. Zuletzt war der Red Bull Ring 2019 im Rennkalender der BOSS GP Racing Series, die Sieger damals: Phil Stratford (USA, Penn Elcom Racing) und Ingo Gerstl (AUT, Top Speed). Viele Fahrer und Fans freuen sich über die Rückkehr der Big Open Single Seater auf die österreichische Rennstrecke. Zugleich ist das STM waterjet Race am Red Bull Ring auch das Heimrennen der über die Austrian Motorsport Federation genehmigten Rennserie. Weitere Serien im Programm sind neben den GT-Rennwagen aus der P9 auch der Drexler Formel Cup und der Suzuki Swift Cup Europe. Zuschauer dürfen leider keine vor Ort sein, diese können das Event aber über die Social-Media-Kanäle von BOSS GP mitverfolgen.

Zeitplan STM waterjet Race Red Bull Ring:

Freitag, 21. Mai 2021
11:00–11:30 Uhr           Freies Training 1
15:20–15:35 Uhr Show Laps OPEN-Klasse
15:35–16:00 Uhr           Freies Training 2

Samstag, 22. Mai 2021
09:15–09:45 Uhr           Qualifikation (8+20 Minuten)
11:20–11:40 Uhr           Rennen 1 (20 Minuten)
15:55–16:20 Uhr Rennen 2 (25 Minuten)

Foto: Michael Jurtin/BOSS GP

Es geht los!

Vorschau auf das BOSS GP Season Opening in Mugello am 9., 10. und 11. April 2021.

Die BOSS GP Racing Series macht es möglich: Schon am kommenden Wochenende starten Teams und Fahrer mit ihren Formel 1, Formel 2, Formel 3000 und Auto-GP-Rennern in die neue Saison. Bei der Saisoneröffnung von Europas schnellster Rennserie erwartet die Youngsters und Gentlemen von BOSS GP eine der schönsten Rennstrecken der Welt. Die 5,245 Kilometer lange Strecke in Mugello (erbaut 1974) ist im Besitz von Ferrari und ist traditionell Gastgeber der Motorrad-WM. Im Vorjahr war die Bahn in der Toskana auch Austragungsort eines Formel-1-Rennens. Die Kurvenabfolgen sich meist flüssig und schnell, die Topografie hügelig – eine absolute Lieblingsbahn vieler Piloten.

Nach einigen Jahren Abstinenz wurde Mugello im Vorjahr wieder in den Rennkalender der Big Open Single Seater aufgenommen. Der Cuvee Sensorium Grand Prix war im Oktober 2020 das Saisonfinale. Der erste Lauf war geprägt vom Duell um den FORMULA-Meistertitel zwischen Luca Martucci (ITA, MM International) und Marco Ghiotto (ITA, Scuderia Palladio). Zwar gewann Martucci sein erstes BOSS GP-Rennen, doch für Ghiotto reichte Rang 2 zur Titelverteidigung. Bei ebenfalls regnerischen Bedingungen wurde den Piloten in Lauf 2 viel Mut und Können abverlangt. Beides vereinte Andreas Fiedler (GER, Fiedler Racing), der einer durchwachsenen Saison einen überraschenden Gesamtsieg anfügte.

Dass die BOSS GP Racing Series wie geplant in die Saison starten kann, ist auch dem Rennveranstalter Gruppo Peroni zu verdanken, der das Event in Mugello abwickelt. Im Rahmenprogramm von BOSS GP fahren die Markenpokale Lotus Cup Italia, die Mitjet Italia Racing Series sowie Sportprototypen, historische Renner und Porsche-Gleichmäßigkeitsfahrten. Aufgrund der Pandemie-Lage sind das Fahrerlager und die Tribünen für Fans nicht geöffnet. BOSS GP hofft, bald wieder Zuseher im Paddock begrüßen zu dürfen.

Zeitplan BOSS GP Season Opening Mugello:

Freitag, 9. April 2021
10:35–11:05 Uhr           Freies Training 1
14:10–14:40 Uhr           Freies Training 2

Samstag, 10. April 2021
10:05–10:35 Uhr           Qualifikation (8+20 Minuten)
15:55–16:15 Uhr           Rennen 1 (20 Minuten)

Sonntag, 11. April 2021
10:00–10:10 Uhr           Warm-up
14:30–14:55 Uhr           Rennen 2 (25 Minuten)

Die Starterliste für das kommende Wochenende:

Armando Mangini (ITA)MM InternationalDallara GP2
Luca Martucci (ITA)MM InternationalDallara GP2
Simone Colombo (ITA)MM InternationalDallara GP2
Salvatore De Plano (ITA)MM InternationalLola Auto GP
Ingo Gerstl (AUT)Top SpeedToro Rosso STR1 F1
wird noch bekanntgegebenTop SpeedDallara GP2
Marco Ghiotto (ITA)Scuderia PalladioDallara GP2
Walter Steding (GER)Scuderia PalladioDallara GP2
Nicolas Matile (MCO)Zig-ZagLola Auto GP
Marc Faggionato (MCO)Zig-ZagDallara GP2
Giulio Tine (ITA)ColacinoLola T96 50
Walter Colacino (ITA)ColacinoLola T96 50
Ulf Ehninger (GER)ESBA RacingBenetton B197 F1
Andreas Fiedler (GER)Fiedler RacingDallara GP2
Bruno Jarach (EST)Esti MotorsportDallara GP2
Alexander Seibold (GER)Alexander SeiboldDallara GP2
Gianluca De Lorenzi (SMR)GDL RacingLola Auto GP

Vorschau & Zeitplan Mugello

Fortsetzung der Meisterschaft dieses Wochenende in der Toskana.

Der Mugello Circuit ist der Austragungsort der Saisonrennen 7 und 8 der BOSS GP Racing Series 2020. Die flotte Berg-und-Tal-Bahn gehört Ferrari und ist seit 2014 zum ersten Mal wieder Teil des BOSS GP-Tourplans. Das zur Freude vieler Piloten, insbesondere der stark vertretenen italienischen Fraktion. Vor wenigen Wochen gastierte in Mugello zum ersten Mal auch die Formel 1.

Das Rennen war ursprünglich als Saisonauftakt im März geplant, die Einschränkungen in der ersten Jahreshälfte machten allerdings eine Verschiebung notwendig. Gefahren wird am 9., 10. und 11. Oktober im Rennprogramm von Veranstalter Peroni. Außerdem am Start sind diverse italienische GT- und Tourenwagenserien.

Für die Piloten der BOSS GP stehen am Freitag zwei Freie Trainings am Programm, Samstag folgt das Qualifying und Rennen 1, ein zusätzliches Warm-up und das zweite Rennen sind für Sonntag geplant. Aktuelle Ergebnisse und das Live-Timing können via https://mugellocircuit.com/it/live-timing/ verfolgt werden. Updates gibt es regelmäßig auf unseren Social-Media-Kanälen Instagram @bossgpofficial und Facebook @officialbossgp

Zeitplan BOSS GP Mugello 2020

Freitag, 9. Oktober 2020
10:30–11:00 Freies Training 1
14:05–14:35 Freies Training 2

Samstag, 10. Oktober 2020
10:35–11:05 Qualifying
15:35–15:55 Rennen 1 (20 Minuten)

Sonntag, 11. Oktober 2020
10:20–10:30 Warm-up
14:30–14:55 Rennen 2 (25 Minuten)

Foto: Dirk Hartung

Vorschau & Guide Spa

Die Big Open Single Seater lassen an diesem Wochenende die Ardennen beben.

Die schnellste Rennserie Europas kehrt nach Spa und damit in die berühmt-berüchtigten Kurven Eau Rouge, Blanchimont und Stavelot zurück. Am 1. und 2. August ist die BOSS GP Racing Series am legendären 7-Kilometer-langen Circuit de Spa-Francorchamps zu Gast. Zuletzt war das in der Saison 2011 der Fall. Der Wunsch der Fahrer und Teams sowie die Umstände der letzten Monate haben es möglich gemacht. Mit dabei sind u.a. Ingo Gerstls Toro Rosso STR1, der Jaguar R3 von Riccardo Ponzio, der 1997er-Benetton von Ulf Ehninger sowie zahlreiche GP2-Boliden.

Wie schon beim Saisonauftakt in Imola vor drei Wochen ist die Veranstaltung ein Zwei-Tages-Event. Das Programm mit knapp drei Stunden Fahrzeit ist entsprechend kompakt: Am Samstag werden zwei Trainingssitzungen abgehalten, Sonntag folgen dann das Qualifying und wie gewohnt zwei Rennläufe. Neben den Formel-1- und Formel-2-Boliden der letzten Epochen starten in Spa das Deutsche Tourenwagen Masters und die neue GT-Rahmenserie „DTM Trophy“.

Wann sind die BOSS GP-Autos auf der Strecke?

Samstag, 1 August 2020:
11:30–11:55 Freies Training 1 (25 Minuten)
16:00–16:35 Freies Training 2 (35 Minuten)

Sonntag, 2 August 2020:
09:45–10:25 Qualifying (Q1 13 Minuten, Q2 24 Minuten)
12:05–12:25 Rennen 1 (20 Minuten)
16:05–16:30 Rennen 2 (25 Minuten)

Wo können Fans das Geschehen verfolgen?

Besucher dürfen aufgrund der noch gültigen Beschränkungen zur Eindämmung des Corona-Virus bedauerlicherweise nicht aufs Renngelände. Trotzdem können Fans der BOSS GP Racing Series mit dabei sein: vor dem Fernseher, Computer oder am Smartphone – mit dem kostenfreien Livestream auf www.bossgp.com/livestream, YouTube oder Facebook. Übertragen wird das Sonntagsprogramm mit dem Zeittraining und beiden Rennen. Übertragungsbeginn ist jeweils zehn Minuten vor dem Start der Session.

Alle Ergebnisse auf bossgp.com
Neuigkeiten auf Instagram @bossgpofficial und Facebook @bossgpofficial

Report: Rennen 1 Imola

Toller Saisonauftakt der BOSS GP am Autodromo Enzo e Dino Ferrari.

Chris Höher (AUT, Top Speed) gewinnt das Rennen in der FORMULA-Klasse. Im Qualifying noch von Luca Martucci (ITA, MM International) geschlagen, war im Rennen gegen das ehemalige GT3-Ass keiner der Rennfahrerkollegen in der Lage, das Tempo mitzugehen. Fehlerfrei sicherte sich der 23-Jährige seinen fünften BOSS GP-Rennsieg.

Dahinter gab’s zwei Duelle, die fast das ganze Rennen lang über begeisterten. Zum einen um Rang 2 in der FORMULA-Klasse zwischen Martucci und Marco Ghiotto (ITA, Scuderia Palladio). Zum anderen um Rang 4 zwischen Marc Faggionato (MCO, Zig-Zag) und Salvatore de Plano (ITA, Coloni). Während Martucci sich bis zuletzt gegenüber Ghiotto verteidigen musste und hart, aber fair Rang 2 holte, gab um Rang 4 ein Defekt an Faggionatos Auto den Ausschlag zugunsten von de Plano im A1GP-Auto. Walter Steding beendete das Rennen auf Platz 5. Hinter Nicolas Matile kam Christian Ferstl (AUT Top Speed) als Siebenter und damit bester der sechs Rookies ins Ziel.

In der OPEN-Klasse der Formel-1-Autos gab sich der fünffache BOSS GP-Gesamtsieger Ingo Gerstl (AUT, Top Speed) keine Blöße. In der OPEN fuhr er mit seinem Toro Rosso STR1 ungefährdet zum Gesamtsieg. Zweiter wurde Ulf Ehninger, der damit sein bislang bestes Ergebnis einfuhr. Nicht starten konnte Riccardo Ponzio (ITA, Adriatico Competition) mit seinem Jaguar R3, der hofft, im zweiten Rennen dabei sein zu können. Start ist um 16:15 Uhr.

Vorschau & Guide Imola

BOSS GP sorgt am 11./12. Juli fürs Motorsport-Comeback in Italien.

Der Saisonstart zur 26. Rennsaison von BOSS GP erfolgt mit dem Forza Fanatec dieses Wochenende in Imola, wo bereits 15 Wochen später auch das Saisonfinale steigen soll. Die BOSS GP-Rennen sind das erste große Motorsportereignis in Italien nach dem Lockdown. Die Veranstaltung ist ebenso wie die Rennen in Spa Anfang August (1./2.) ein Zwei-Tages-Event, das ohne Zuschauer vor Ort stattfindet.

In Imola sind zahlreiche neue Fahrer und Autos in Europas schnellster Rennserie am Start. Alle Augen sind sicherlich auf den 22-jährigen Lokalmatador Riccardo Ponzio gerichtet, der mit einem Formel-1-Wagen von Jaguar (aus 2002) sein Debüt gibt. Mit Ulf Ehninger (Benetton B197) und OPEN-Meister Ingo Gerstl (Toro Rosso STR1) sind zwei weitere Formel-1-Wagen mit dabei.

Weitere Debütanten gibt es in der FORMULA-Klasse mit dem österreichischen Berg-Spezialisten Christian Ferstl, Ex-Tourenwagen-Ass Roman Hoffmann (beide GP2) und einem weiteren Österreicher: Michael Aberer (WSbR). Ebenso zum ersten Mal in der BOSS GP dabei sind der Este Bruno Jarach und der Italiener Roberto Vanni, der im einzigen Formel 3000 an den Start geht.

Sie nehmen es u.a. mit Champion Marco Ghiotto (Scuderia Palladio), Luca Martucci (MM International) und Florian Schnitzenbaumer (Top Speed) auf. Gespannt kann man auch auf das erstmalige Antreten von Salvatore De Plano im A1GP-Lola von Coloni sein.

Premiere feiert auch der neue Trockenreifen von Pirelli mit der Farbgebung violett. Dieser Reifen soll geübten Fahrern schnellere Rundenzeiten ermöglichen und weniger geübten den Umgang mit dem „schwarzen Gold“ erleichtern.

Wann sind die BOSS GP-Renner auf der Strecke?

Samstag, 11. Juli 2020:
10:35–11:05 Freies Training 1 (30 Minuten)
12:50–13:20 Freies Training 2 (30 Minuten)
16:10–16:40 Qualifying (Q1 20 Minuten, Q2 8 Minuten)

Sonntag, 12. Juli 2020:
11:15–11:35 Rennen 1 (20 Minuten)
16:15–16:40 Rennen 2 (25 Minuten)

Wo kann man die Rennen online verfolgen?

Im Gruppo-Peroni-Livestream: www.youtube.com/user/PeroniRace
Livetiming und Resultate auf www.autodromoimola.it/live-timing-imola
Alle Ergebnisse auf bossgp.com
Topaktuell informiert mit Instagram @bossgpofficial und Facebook @bossgpofficial