BOSS GP – EINE ERFOLGSGESCHICHTE SEIT ÜBER 25 JAHREN

Gegründet wurde die Big Open Single Seater Series 1995 nach dem Reglement der RAC (Royal Automobile Club Motor Sports Association). Zunächst fuhr die Serie mit den „Gebraucht“-Formel-1-Autos in Großbritannien, später auch auf anderen Rennstrecken in Kontinentaleuropa. Diese Ausweitung der Rennserie und das Engagement des Flug-Unternehmers und späteren Minardi-Teamchefs Paul Stoddart (European Aviation) führte zur Namensänderung in European BOSS (auch EuroBOSS abgekürzt).

Zu den häufigsten Teilnehmern nach der Jahrtausendwende gehörten Formel-1-Boliden von Benetton, Jordan, Tyrrell, Minardi und gelegentlich auch ein V12-Ferrari. Über die Jahre sah man auch Monopostos der schnellsten US-amerikanischen Formelserien CART, ChampCar und IndyCar im Rennbetrieb.

Nach der Saison 2009 beschlossen die Fahrer Marijn van Kalmthout, Klaas Zwart, Henk de Boer und Frits van Eerd sich abzuspalten und ihre eigene Rennserie zu organisieren. Dadurch gab es 2010 sowohl EuroBOSS als auch BOSS GP. In der EuroBOSS-Rennserie reduzierte sich jedoch das Starterfeld so stark, dass die Serie eingestellt wurde. BOSS GP hingegen florierte, da viele Fahrer den Wechsel in die neue Serie vollzogen. Hier setzten sich neben einigen Formel-1-Unikaten die meisten Fahrzeuge aus neueren Monopostos der Nachwuchs-Formelserien GP2 und Renault World Series zusammen.

Ein Highlight für Fahrer und Teams war der Auftritt als Begleitserie der Formel 1 beim Großen Preis von Deutschland in Hockenheim 2018. Auch bei Gaststarts im Rahmen des Deutschen Tourenwagen Masters (DTM) präsentierte sich die BOSS GP Racing Series regelmäßig einem größeren Publikum.

Heute zeichnet die BOSS GP Racing Series ein unvergleichlicher Mix aus den schnellsten Formelfahrzeugen der Welt aus. Gefahren wird auf aktuellen Formel-1- und MotoGP-Strecken und damit nach den höchsten Sicherheitsstandards.