Schlagwort: Ingo Gerstl

Qualifying in Paul Ricard mit kuriosen Ausfällen

Qualifying at Paul Ricard 2017.

Während Le Castellet und der Circuit Paul Ricard unter der Sonne Südfrankreichs schwitzen, ging es für die BOSS GP Teams am Samstagvormittag bei 27° zum Qualifying auf die Strecke. Bei besten Bedingungen gab es einige „kuriose Ausfälle“, wie Harald Michel, Official Scrutineer der BOSS GP Meisterschaft, es auf den Punkt brachte.

Zunächst ging es für die Top 8 des Trainingstags am Freitag – Ingo Gerstl (Top Speed), Rinus van Kalmthout (Mansell Motorsport), Johann Ledermair (Ledermair Motorsport), Mahaveer Raghunathan (PS Racing by Coloni Motorsport), Florian Schnitzenbaumer (Top Speed), Wolfgang Jaksch (F Xtreme Racing Team), David Moretti (Griffith’s) und Salvatore De Plano (MM International Motorsport) – auf die 5.842 km lange Strecke.

Wolfgang Jaksch during Qualifying at Paul Ricard 2017.

Wolfgang Jaksch während des Qualifyings auf der Strecke von Paul Ricard 2017.

 

Für gleich zwei von ihnen endete das Qualifying vorzeitig und ungeplant. So schied Wolfgang Jaksch mit seinem Super Aguri SA06 nach einem gravierenden Fahrfehler bereits frühzeitig aus, Johan Ledermair in seinem GP 2 Dallara wurde durch ein technisches Problem gestoppt. „Wir haben einen Ermüdungbruch“, war Ledermair alles andere als erfreut über seinen unfreiwilligen vorzeitigen Ausstieg. „Das Team wird sich das jetzt genau anschauen. Ich hoffe, dass wir das Problem bis zum Rennen am Nachmittag beheben können.“ Nichtsdestotrotz sicherte sich Ledermair mit einer Bestrundenzeit von 1:49.560 min Startposition 3. Keine technischen Probleme, sondern „ein ganz klarer Fahrfehler von mir“, katapultierte Wolfgang Jaksch bereits in Runde 3 aus dem Qualifying. „Moretti hat mich in der ersten Runde ausgebremst. Daher musste ich in der nächsten Runde richtig pushen, um meine Zeit deutlich zu verbessern. Nachdem ich ihn überholt hatte, habe ich die Bremsphase falsch eingeschätzt, die Kurve nicht richtig erwischt und bin neben der Strecke gelandet“, erklärte Jaksch sein frühes Aus. „Glücklicherweise hatte ich vorher schon eine Runde auf Zeit absolviert“, war der Fahrer der OPEN Class froh, sich mit den 1:54.722 min zumindest Startposition 6 für das Rennen am Nachmittag geholt zu haben.

Die zwei Ausfälle bremsten auch den Führenden, Ingo Gerstl, aus, der dennoch auf die Pole Position fuhr. „Wenn alles nach Plan läuft, werde ich von Runde zu Runde schneller. Ich hatte eine 1:40er Rundenzeit angepeilt. Da wir während des  Qualifyings jedoch zwei mal Tempo lassen mussten, blieb in den acht Minuten nur wenig Zeit, eine Spitzenzeit zu fahren“, fasste Gerstl das Qualifying zusammen. „Natürlich bin ich zufrieden mit der Pole Position. Aber zeitmäßig wäre deutlich mehr drin gewesen“, haderte der aktuell Führende im Gesamtranking der OPEN Class mit dem Verlauf des Qualifyings. „Wir werden nun hoffentlich ein gutes Rennen haben. Ich freue mich vor allem auf das Duell mit Rinus van Kalmthout.“ Der 16-Jährige fuhr im GP2 Evo Dallara auf Startposition 2.

Qualifying results Paul Ricard 2017.

Qualifying Ergebnis Paul Ricard 2017.

 

Im zweiten Abschnitt des Qualifyings ging es für die Top 9 bis Top 18 des Trainingstages auf die Strecke. Mit Karl-Heinz Becker (Becker Motorsport) bereits in Runde 2 sowie Peter Göllner (Speed Center) in Runde 7 schieden auch hier zwei Fahrer vorzeitig aus, so dass insgesamt 4 der 18 Fahrer das Qualifying früher als geplant beendeten. „Das waren wirklich einige kuriose Ausfälle“, meinte Scrutineer Michel anschließend. „Davon abgesehen verlief das Qualifying ohne Probleme und wir können zufrieden sein.“

Armando Mangini during Qualifying at Paul Ricard 2017.

Armando Mangini während des Qualifyings in Paul Ricard 2017.

 

Im zweiten Durchgang gestartet, konnte Armando Mangini (MM International Motorsport) mit seinem GP 2 Dallara seine Zeit signifikant verbessern und schob sich ins Top 8 Feld vor. Er startet am Nachmittag somit von Position 8.

Die Startaufstellung für das fünfte Saisonrennen steht damit fest. Das Feld wird einmal mehr von den „üblichen Verdächtigen“ angeführt. Die Kombination von Ingo Gerstl auf der Pole Position, gefolgt von Rinus van Kalmthout auf Position 2 und Johann Ledermair auf Position 3 verspricht in jedem Fall Spannung an der Spitze des Feldes.

Der Startschuss für das Rennen am Nachmittag erfolgt um 14:30 Uhr. Auf unserem BOSS GPs Instagram Kanal versorgen wir Euch mit Live-Updates und -Material.

Starting grid season race 5 at Paul Ricard 2017.

Die Startaufstellungen für Saisonrennen 5 auf der Strecke Paul Ricard 2017.

Mehr:

Trainingstag Paul Ricard: bossgp.com/de/trainingstag-in-paul-ricard-ingo-gerstl-ist-zurueck-und-direkt-an-der-spitze/

Photo gallery Paul Ricard 2017: bossgp.com/gallery/paul-ricard-gt-open-euroformula-open/

Trainingstag in Paul Ricard – Ingo Gerstl ist zurück und direkt an der Spitze

Practice 2 at Paul Ricard 2017.

Strahlend blauer Himmel und 25° – Le Castellet meint es gut mit BOSS GP. Die Bedingungen in Südfrankreich sind hervorragend, und passend zum Wetter erwischten die BOSS GP Teams einen Trainingstag, an dem fast alles nach Plan lief.

„Beide Trainings verliefen gut, mit Ausnahme einiger technischer Probleme des Dallaras von Karl-Heinz Becker“, berichtet Rennkoordinator Christian Gänse und war zufrieden mit dem Verlauf des Trainingstages auf der Strecke in Le Castellet.

Am schnellsten unterwegs – die „üblichen Verdächtigen“. So führte Ingo Gerstl (Top Speed) das erste Training in seinem Toro Rosso STR1 (OPEN Class) mit einer Bestrundenzeit von 1:48,490 min auf der 5.842 km langen Strecke an. Ihm auf den Fersen mit der zweitbesten Rundenzeit Teamkollege Florian Schnitzenbaumer (Top Speed), der in seinem Dallara (FORMULA Class) auf eine Bestzeit von 1:56.394 min kam. Mahaveer Raghunathan (PS Racing by Coloni Motorsport) in seinem Lola (FORMULA Class) knapp dahinter (1:57.001 min), ebenso wie Johann Ledermair (Ledermair Motorsport) im Dallara (FORMULA Class) mit 1:58.614 min blieben ebenfalls unter einer Rundenzeit von zwei Minuten.

Ergebnis vom ersten freien Training:

 

Results first practice session Paul Ricard 2017.

 

Beste Bedingungen waren auch für die zweite Trainingseinheit am frühen Nachmittag gegeben. Während das Feld erneut von Ingo Gerstl angeführt wurde, der seine Bestrundenzeit auf 1:47.292 min verbesserte, pirschte sich Rinus van Kalmthout (Mansell Motorsport, OPEN Class) an das Spitzenfeld heran und fuhr eine Bestrundenzeit von 1:50.726 min ein, mit der er die zweitbeste Zeit im zweiten freien Training erzielte. Johann Ledermair, aktuell Führender des Gesamtklassements in der FORMULA Class, verbesserte seine Bestrundenzeit ebenfalls deutlich auf 1:52.722 min und komplettierte damit die „Top 3“ der zweiten Einheit des Tages.

Mit Mahaveer Raghunathan (1:54.383 min), Florian Schnitzenbaumer (1:55.229 min), Wolfgang Jaksch (F Xtreme Racing Team, OPEN Class, 1:56.343 min), David Moretti (Griffith’s, FORMULA Class, 1:57.912 min), Salvatore De Plano (MM International Motorsport, FORMULA Class, 1:58.297 min) und Henk de Boer (De Boer Manx, FORMULA Class, 1:59.297 min) erzielten gleich neun Fahrer eine Bestrundenzeit von unter zwei Minuten.  Ein vielversprechender Start für das BOSS GP Rennwochenende in Le Castellet.

Ergebnis vom zweiten freien Training:

Results second practice session Paul Ricard 2017.

Mehr:

Ausführliche Ergebnisse 1: Ausführliche Ergebnisse vom ersten freien Training Paul Ricard 2017.

Ausführliche Ergebnisse II: Ausführliche Ergebnisse vom zweiten freien Training Paul Ricard 2017.

Startfeld für Paul Ricard in Le Castellet steht fest

On Track in Zandvoort.

Es ist wieder soweit. In dieser Woche steht die dritte Station der BOSS GP Meisterschaft 2017 an (10.-11./06.2017). Das Startfeld für die Saisonrennen 5 und 6 steht fest.

Gastgeber sind an diesem Wochenende die „GT Open & Euroformula Open“ auf der französischen Rennstrecke „Paul Ricard“ in Le Castellet. Das letzte Mal fuhren die BOSS GP Teams bei der „FFSA Historic Tour“ im Mai 2015 auf dieser Strecke. Fahrer und Crews kehren somit nach einer einjährigen Pause auf die Rennstrecke zurück, die im kommenden Jahr nach zehnjähriger Pause erstmals wieder im Rahmen der Formel 1 einen „Großen Preis von Frankreich“ austragen wird.

14 Fahrer gehen am Wochenende in Le Castellet in der FORMULA Class an den Start. Der aktuelle Führende der Klasse, Johann Ledermair (Ledermair Motorsport, Foto), wird ebenso auf die Jagd nach den nächsten Podiumsplatzierungen gehen wie der Zweitplatzierte, Mahaveer Raghunathan (Coloni Motorsport), und der aktuelle Dritte im Ranking, Salvatore de Plano (MM International Motorsport). Mit Veronika Cicha, die nach ihrer Pause in Zandvoort die Strecke Paul Ricard fahren wird, wird es zudem diesmal wieder ein Rennen mit weiblicher Beteiligung geben. Das Startfeld für die FORMULA Class in Le Castellet, Paul Ricard, 2017 sieht wie folgt aus:

Start-Nr. Name Team Nat. Make Typ
101 Peter Göllner Speed Center SUI Dallara GP2
105 Wolfgang Jordan H&A Racing GER Dallara GP2
115 Mahaveer Raghunathan Coloni Motorsport IND Lola Auto GP
127 Bruno Navarrete Griffith’s FRA Dallara GP2
136 Henk de Boer De Boer Manx NED Dallara GP2
150 David Moretti Griffith’s FRA Dallara GP2
222 Veronika Cicha H&A Racing CZE Dallara GP2
323 Armando Mangini MM International Motorsport ITA Dallara GP2
411 Karl-Heinz Becker Becker Motorsport GER Dallara World Series by Nissan
430 Martin Kindler Jenzer Motorsport SUI Dallara World Series by Nissan
444 Johann Ledermair Ledermair Motorsport AUT Dallara GP2
555 Christian Eicke Speed Center SUI Dallara GP2
888 Florian Schnitzenbaumer Top Speed GER Dallara GP2
999 Salvatore De Plano MM International Motorsport ITA Dallara GP2

 

Der amtierende Meister und aktuell Führende der OPEN class, Ingo Gerstl (Top Speed), wird auf der Strecke in Le Castellet wieder an den Start gehen, ebenso wie Wolfgang Jaksch (F Xtreme Racing Team), der in Zandvoort ausgesetzt hatte. Auch Rinus van Kalmtouth (Mansell Motorsport), der vor drei Wochen in Zandvoort sein Debüt in der BOSS GP gab, wird auf dem Paul Ricard Circuit starten. Der Franzose Patrick D’Aubreby (Griffith’s) wird hingegen erstmals in dieser Saison starten und somit auf seiner „Heimstrecke“ seine Saisonpremiere für BOSS GP geben.

Start-Nr. Name Team Nat. Make Typ
1 Ingo Gerstl Top Speed AUT Toro Rosso STR1 F1
11 Rinus van Kalmthout Mansell Motorsport NED Dallara GP2 Evo
19 Patrick D’Aubreby Griffith’s FRA AGS JH23 F1
26 Wolfgang Jaksch F Xtreme Racing Team GER Super Aguri SA06 F1

 

BOSS GP trägt seine Rennen 2017 auf sieben europäischen Strecken mit insgesamt 14 Rennen aus. Hockenheim im April und Zandvoort im May sind bereits Geschichte. Paul Picard (FRA) ist Gastgeber für die Saisonrennen 5 und 6. Die verleibenden Rennen werden in Zolder (BEL), Assen (NED), Brno (CZE) und Imola (ITA) stattfinden.

Mehr:

Die Statistik zur aktuellen Saison gibt es hier: bossgp.com/de/ergebnisse/

Informationen über das letzte BOSS GP Rennen auf dem Circuit Paul Ricard (05/2015) gibt es hier: bossgp.com/de/race/historacing-tour-paul-ricard/

Informationen zum Circuit „Paul Ricard“ gibt es auf dieser Website: www.circuitpaulricard.com

Gerstl und Ledermair sichern sich die Führung im zweiten Rennen

Podium of race 2 of the OPEN class in Hockenheim.

Nach einem verrückten Saisonauftakt 2017 beim ersten Rennen in Hockenheim am Samstag (22/04/2017), lief es im zweiten Rennen am Sonntag auf dem Hockenheimring deutlich besser für die BOSS GP Crew.

Elf Fahren standen schließlich in der Startformation für Saisonrennen Nummer 2. Fünf Fahrer konnten aufgrund technischer Probleme oder aufgrund von Unfällen am Rennwochenende am Sonntag nicht mehr an den Start gehen. So war unter anderem für Klaas Zwart (Team Ascari) im zweiten Rennen am Sonntag keine Teilnahme mehr möglich, nachdem er am Samstag gleich in der ersten Kurve einen fatalen Crash hinlegte und sein Jaguar R5 zum zweiten Rennen noch nicht wieder einsatzfähig war.  Ein Ausfall, den sowohl die Fahrer als auch die Fans am Hockenheimring bedauerten: „Ich habe Klaas heute auf der Strecke vermisst. Er ist stets einer meiner ärgsten Kontrahenten. Mit und gegen ihn zu fahren macht mir viel mehr Spaß, als ohne ihn zu fahren“, erklärte Ingo Gerstl (TOP Speed) nach Rennende.

Mit deutlich besseren Witterungsbedingungen als noch am Samstag, die zu einem verrückten Rennen geführt hatten, erlebte das BOSS GP Fahrerfeld einen gelungenen Rennsonntag, ohne Unfälle, gelbe Flaggen und Safety Car Phasen. Die ersten sechs Positionen auf der Strecke waren durch Gerstl, Johann Ledermair (Ledermair Motorsport), Phil Stratford (Penn Elcom Racing), Florian Schnitzenbaumer (TOP Speed), Wolfgang Jaksch (F-Xtreme Racing Team) und Mahaveer Raghunathan (Coloni Motorsport) durchgängig in allen 18 Runden fest vergeben. Dies waren auch die Fahrer, die am Ende des Rennens schließlich die Podiumsplatzierungen in der OPEN und in der FORMULA Class besetzten.

Während Gerstl erneut einen Start-Ziel-Sieg einfuhr und das Feld während der gesamten Rennzeit über 25 Minuten anführte, sicherte er sich damit zugleich auch das zweite Mal den ersten Podiumsplatz der Saison und führt damit die OPEN Class nach zwei Rennen mit der Maximalausbeute von 50 Punkten an. Phil Stratford zeigte wie schon im ersten Rennen am Samstag eine starke Leistung und sicherte sich damit erneut P2, vor Wolfgang Jaksch mit seiner ersten Podiumsplatzierung auf P3 überhaupt in der Geschichte von BOSS GP. Stratford und Jaksch belegen folglich in der Gesamtrangliste der OPEN class die Plätze 2 und 3.

Podium of the FORMULA class of race 2 in Hockenheim.

Das Podium der FORMULA class nach Rennen 2 in Hockenheim.

 

Nach P2 im ersten Saisonrennen am Samstag fuhr Johann Ledermair am Sonntag im zweiten Rennen zur P1 in der FORMULA Class und sah bei der Siegerehrung nach Rennende deutlich fröhlicher aus als noch am Tag zuvor, als ihm seine Unzufriedenheit mit der zweiten Platzierung deutlich anzumerken war. „Das Rennen lief gut für uns. Wir brauchen noch mehr Zeit, um mit den neuen Reifen von Pirelli vertrauter zu werden“, erklärte der 25-jährige Österreicher. Schnitzenbaumer auf P2 and, wie bereits in Rennen 1 am Samstag, Raghunathan auf P3 komplettierten das Podium. Nach nun zwei ausgetragenen Rennen führt Ledermair die Rangliste in der FORMULA Class mit 47 Punkten an, gefolgt bei Raghunatan und Schnitzenbaumer mit jeweils 40 Punkten.

Weitere Informationen zum Rennwochenende auf dem Hockenheimring folgen.

Bis dahin gibt es die ausführlichen Statistik-Details zum Rennen hier: Hockenheim 2017: Ergebnisse von Rennen 2. 

Startpositionen für Rennen 2 auf Hockenheimring stehen fest

Starting grid for race 2 in Hockenheim is set.

Nach einem turbulenten Saison-Auftakt im ersten Rennen des Jahres sehen die Startpositionen für das zweite Rennen am Sonntagnachmittag wie folgt aus.

Saison-Rennen Nummer 2 der Saison 2017 beim „Hockenheim Historic“ startet um 14:15 Uhr am Sonntagnachmittag (23/04/2017). Die Erwartungen der Fahrer sind groß. Hoch ambitioniert ist Mahaveer Raghunathan (Coloni Motorsport), P3 in der FORMULA Class am Samstagnachmittag nach Rennen 1, der im zweiten Rennen von Position 5 startet. „Ich werde noch schneller als im ersten Rennen sein und möchte hier gewinnen“, so der 18-jährige gebürtiger Inder. Währenddessen hofft Ingo Gerstl, Gesamtsieger in Rennen 1 und P1 in der OPEN Class am Samstag, der in Rennen 2 von der Pole Position startet, nicht nur auf gute Wetterbedingungen sondern auch darauf, „dass ich in diesem Rennen richtig gefordert werde, nachdem das Rennen am Samstag so katastrophal verlief“.

„Ich hoffe, ich werde richtig gefordert.“
Ingo Gerstl (TOP Speed), Rennen 1 P1 OPEN Class

 

BOSS GP - Results - Hockenheim 2017 (Grid R2)

Wetterturbulenzen wirbeln erstes Saison-Rennen durcheinander *UPDATE* (23.04.17)

First race of the season 2017 on Hockenheimring.

Was war das denn für ein verrücktes Auftaktrennen zur Saison 2017. Mit fast einer Stunde Verspätung im eng gesteckten Zeitplan des „Hockenheim Historics“ gingen die Fahrer auf die Strecke. Das Starterfeld war zu diesem Zeitpunkt bereits überschaubar zusammen geschrumpft: Nur noch acht Fahrer starteten ins erste Rennen der Saison, welches von Wetterkapriolen überschattet wurde.

Regnet es? Oder nicht? Am Ende war es eine Entscheidung von Sekunden – Regenreifen oder nicht? Pünktlich zur Aufwärmrunde des Rennens fing es plötzlich an, aus dem dichten Wolkenteppich über dem Hockenheimring, der bis dahin dicht gehalten hatte, zu regnen. Folglich entschärfte es bereits vor dem eigentlichen Start gleich mehrere Wagen. Unter anderem Wolfgang Jaksch (F-Xtreme, OPEN Class) im Super Aguri, für dessen Bergung das Streckenteam mehr als eine Viertelstunde benötigt. Aufgrund der fortgeschrittenen Verzögerung des Zeitplans kürzte die Rennleitung die vorgesehene Rennzeit von 20 auf zwölf Minuten für die nun nur noch acht im Starting Grid verbliebenen Fahrer. Als die Motoren endlich durchstarteten, ließ die nächste Safety Car Phase nicht lange auf sich warten: Bereits in der ersten Kurve („Ravenol-Kurve“) schied mit Klaas Zwart (Team Ascari, OPEN Class) der nächste auf der Favoritenliste auf den Tagessieg mit Reifenproblemen aus.

Starting grid at Hockenheims first race 2017.

Die Startpositionen kurz vor dem ersten Saisonrennen 2017 in Hockenheim.

Nachdem das Safety Car den Parcours wieder verlassen hatte, war in den verbliebenen Runden unter schwierigen Witterungsbedingungen dann vor allem das fahrerische Können der Fahrer gefragt. „Nachdem mehrere Autos vorher schon ausgestiegen sind, gab es für mich in diesem Rennen nur das Ziel, den Wagen überhaupt über die Ziellinie zu bringen“, erklärte Andreas Fiedler (Fiedler Racing, FORMULA Class). Der BOSS GP Neueinsteiger rollte in seinem ersten Rennen der Serie überhaupt das Feld schließlich nicht nur von hinten auf, sondern fuhr mit 1:39.941 min am Ende gar die Bestzeit des Feldes und den Sieg in der FORMULA Class vor Johann Ledermair (Ledermair Motorsport) auf P2 und Mahaveer Raghunathan (PS Racing) auf P3.

Safety car on track at Hockenheimring.

Schon in der ersten Runde musste das BOSS GP Safety Car auf die Strecke des Hockenheimrings.

In der OPEN Class fuhr Ingo Gerstl (TOP Speed) einen Start-Ziel-Sieg ein und sicherte sich die erste Top-Podiumsplatzierung der Saison vor Phil Stratford (Penn Elcom Racing) ein. P3 in dieser Klasse blieb aufgrund der zahlreichen Ausfälle leer.

Entsprechend nüchtern resümierte Ingo Gerstl das Rennen: „Ein Katastrophenrennen! Beim Rausfahren hat es zu tröpfeln begonnen, für die Slicks waren die Außentemperaturen zu kalt. Dann der Reifenwechsel, es hat wieder aufgehört, dann wieder angefangen zu regnen, dann die Unfälle. Die verbliebene Rennzeit habe ich nur mit Erfahrung und Instinkt heimgefahren und geschaut, dass ich das Auto auf der Straße halte. Die Zeit war völlig egal“, so der 50-Jährige, der am Vormittag im Qualifying noch eine Fabelzeit von 1:20.174 min gefahren war und im Rennen dann auf eine Bestzeit von 1:40.382 min kam. „Ich habe den Klaas [Zwart] noch neben mir gesehen, als er in die Wand vorn eingeschlagen ist und bin am Ende froh, dass ich das heimfahren konnte. Aber – das war keine Riesenleistung, das muss man ganz klar sagen.“ Für das zweite Rennen am Sonntagnachmittag (14:15 Uhr) wünscht sich der Gerstl vor allem, „dass ich nach dem Katastrophenrennen dann richtig gefordert werde“.

Podium of the OPEN class of first race in Hockenheim.

Das Podium der OPEN class nach dem ersten Rennen in Hockenheim.

Glücklich mit dem P2 war der US-Amerikaner Phil Stratford: „Ich bin vor allem froh, das Auto in einem Teil ins Ziel gebracht zu haben. Für mich war es das erste Mal, dass ich diesen Wagen gefahren bin, und dass auch noch unter sehr schwierigen Bedingungen. Die Regenreifen haben mir mehr Sicherheit gegeben, aber mein Plan war bei diesen Bedingungen, mich hinter jemandem zu platzieren und an meinem Vordermann zu orientieren. Sicher wäre noch eine schnellere Zeit drin gewesen, aber ich hatte mehr zu verlieren als zu gewinnen. Ein großer Dank geht an mein Team, welches einen großartigen Job gemacht hat und das mit dem Abschneiden heute sehr glücklich ist.“

Überwältigt war auch Andreas Fiedler von seinem erstem P1 im ersten Saisonrennen in der FORMULA class: „Mit diesem Ergebnis habe ich überhaupt nicht gerechnet. Vor allem, nachdem wir im Qualifying noch große Probleme hatten und irgendetwas mit dem Setup überhaupt nicht funktionierte“, sprudelte es aus ihm heraus. Die Witterungsbedingungen sah der Serien-Newcomer entspannt: „Ich mag es, solches Wetter zu fahren. Anfangs habe ich mich zurückgehalten, wollte die Zeit einfach nur nach Hause fahren. Dass es am Ende zum Einstand gleich ein Podium wird – das ist überwältigend.“

Für sein Abschneiden profitierte Fiedler auch von einer Zeitstrafe für Johann Ledermair (Ledermair Motorsport), der in den Practice sessions sowie im Qualifying die FORMULA Class jeweils noch angeführt hatte. Der 25-jährige Österreicher kassierte eine 10-Sekunden-Zeitstrafe aufgrund eines Regelverstoßes. Gleiches galt für den Italiener Salvatore de Plano (MM International Motorsport), der die FORMULA Class auf Rang 5 abschloss.

Podium of the FORMULA class of the first race in Hockenheim.

Das Podium der FORMULA Class nach dem ersten Rennen in Hockenheim.

Viel vorgenommen für das zweite Rennen am Sonntag hat sich Mahaveer Raghunathan, P3 der FORMULA Class: „Zunächst möchte ich das Podium meinem Großvater widmen, denn ohne ihn würde ich hier nicht fahren “, so der 18-Jährige. „In dem Rennen war mehr drin und ich wäre deutlich schneller gefahren, wäre ich mit Regenreifen und nicht mit den Slicks gefahren. Trotzdem bin ich sehr froh über die Platzierung. Aber im zweiten Rennen morgen werde ich schneller sein und will gewinnen“, blickte der Jüngste des Starterfeldes direkt nach der Siegerehrung bereits auf den Rennsonntag.

Das zweite Rennen in Hockenheim startet am Sonntag (23/04/2017) um 14:15 Uhr. Alle Informationen rund um die BOSS GP Rennen in Hockenheim gibt es hier: bossgp.com/de/race/hockenheim-historic-2017

Aktualisierung (23.04.2017 @ 13:50h)

Aufgrund eines Regelverstoßes des Teams von Andreas Fiedler (Fiedler Racing), der in Rennen 1 mit falschen Reifen fuhr, sowie nach Konsultation mit der Rennleitung, hat das BOSS GP Championship board Andreas Fielder mit folgender Strafe belegt:

  1. Die kompletten Meisterschaftspunkte für P1 im Rennen 1 werden aberkannt.
  2. Start in Rennen 2 von der letzten Position des Fahrerfeldes.

gez. Christian Gaense / BOSS GP Championship Coordinator

Mehr:

Die detaillierten Ergebnisses von Rennen 1 in Hockenheim gibt es hier: Hockenheim 2017: Ergebnisse Rennen 1.

Den Bericht zum Qualifying in Hockenheim gibt es hier: Hockenheim 2017: Bericht zum Qualifying.

Den Bericht zum zweiten freien Training gibt es hier: Hockenheim 2017: Bericht zum zweiten freien Training.

Den Bericht zum ersten freien Training in Hockenheim gibt es hier: Hockenheim 2017: Bericht zum ersten freien Training.

Alle Informationen zum “Hockenheim Historic” gibt es unter www.hockenheim-historic.de, die Website zum Hockenheimring findet sich unter www.hockenheimring.de.

Gerstl rast in Hockenheim mit Fabelzeit auf Pole-Position

Ingo Gerstl racing a fabulous time during qualifying in Hockenheim 2017.

Mit einer Fabelzeit von 1:20.174 min raste Ingo Gerstl, Titelverteidiger in der BOSS GP Open class, im Qualifying am Samstagvormittag auf die Pole Position des ersten Saisonrennens. Dabei war der Österreicher zwischenzeitlich gar noch schneller, seine sensationelle Runde in 1:19.6 min wurde jedoch aufgrund eines Rennverstoßes für ungültig erklärt.

Bei bedecktem, jedoch trockenem Wetter sahen tausende Zuschauer auf dem legendären Formel 1 Parcours in Hockenheim ein spannendes Qualifying zum Saisonauftakt von BOSS GP. Als Gerstls ärgster Konkurrent im Kampf um die Pole Position entpuppte sich einmal mehr Klaas Zwart, der mit einer Bestrundenzeit von 1:21.068 min auf Startplatz 2 fuhr. In der FORMULA Class erzielte Johann Ledermair die schnellste Zeit im Qualifying. Er startet im ersten Rennen der Saison von Position 3.

BOSS GP on track while qualifying in Hockenheim.

BOSS GP während des Qualifyings auf der Strecke in Hockenheim.

Während zunächst die acht Rundenschnellsten der freien Trainings für zehn Minuten auf die Strecke gingen folgten anschließend die acht weiteren Fahrer, welche ihr Qualifying über 20 Minuten bestritten, um ihre Bestzeit zu erreichen.

Nahezu alle Fahrer verbesserten ihre Zeiten aus dem freien Training im Qualifying deutlich. Für das erste Rennen der Saison am Samstagnachmittag (22/04/2017) um 15:15 Uhr ergibt sich damit folgende Aufstellung der Startpositionen:

Starting grid of first race of BOSS GP season 2017 in Hockenheim.

Die Startpositionen des ersten Rennens der BOSS GP Saison 2017 in Hockenheim.

Mehr:

Detaillierte Statistik zum Qualifying: Hockenheim 2017: Ergebnisse des Qualifyiings.

Bericht zum zweiten freien Training: Bericht zum zweiten freien Training in Hockenheim 2017.

Bericht zum ersten freien Training: Bericht zum ersten freien Training in Hockenheim 2017.

Alle Informationen zum “Hockenheim Historic” gibt es auf dieser Website: www.hockenheim-historic.de. Die Website zum Hockenheimring findet sich unter www.hockenheimring.de.

Rückkehrer Jaksch und Newcomer Fiedler hinterlassen starken Eindruck im zweiten freien Training in Hockenheim

Wolfgang Jaksch (OPEN class) und Walter Steding (FORMULA class) zurück auf der Strecke, Ingo Gerstl (OPEN class) und Johann Ledermair (FORMULA class) bestätigen ihre gute Form einmal mehr – so lautet das Resultat nach dem zweiten freien Training der BOSS GP crew am Freitagnachmittag beim „Hockenheim Historic“. 

14 der 17 Fahrer, neun in der FORMULA Class, fünf in der OPEN Class, starteten im zweiten freien Training und beendeten es auch planmäßig. Wie bereits in der morgendlichen Trainingssession fuhr in der FORMULA Class Johann Ledermair (Ledermair Motorsport) die schnellste Runde, in der OPEN Class führte Ingo Gerstl (TOP Speed) das Feld erneut an und markierte die schnellste Runde aller Fahrer klassenübergreifend, trotz der marginalen Differenz von +0.255 Sekunden im Vergleich zum ersten freien Training.

Wolfgang Jakschs Super Aguri, prepared for second practice in Hockenheim.

Wolfgang Jakschs Super Aguri wird für das zweite freie Training in Hockenheim vorbereitet.

Ledermair und Gerstl bestätigen ihre starke Form

Während Ledermair seine Startposition 1 in der FORMULA Class auch im zweiten freien Training bestätigte, hinterließ auch BOSS GP Newcomer Andreas Fiedler (Fiedler Racing) einen starken Eindruck und beendete das Training auf der dritten Position. „Ich habe eine Rundenzeit von 1:30 Minute angepeilt“, erklärte er anschließend. „Mit dem Ergebnis bin ich sehr zufrieden.“ Mit einer Bestzeit von 1:30.485 Minute im zweiten Training verbesserte sich Fiedler vom ersten freien Training am Morgen und einer dort erzielten Bestzeit von 1:32.239 Minuten enorm. „Beim BOSS GP zu fahren ist für mich eine völlig neue Erfahrung. Mein Ziel hier in Hockenheim ist es daher vor allem, ein Gefühl für die Feinheiten und Charakteristika dieser Rennserie zu bekommen. Es ist ein großartiger Wettkampf mit großartigen Autos und Fahrern. Für mich ist es ein Traum, bei BOSS GP mit solch einem Auto zu fahren, der wahr wird. Vor vielen Jahren habe ich davon geträumt, in solch einem Auto überhaupt nur einmal zu sitzen. Jetzt fahre ich es sogar“, sprudelte es aus Fiedler, der einen Dallara Mecachrome 4.0 V8 fährt, nach dem Training auf dem Hockenheimring heraus.

„Es ist ein Traum, der wahr wird. Vor Jahren träumte ich davon, in solch einem Auto zu sitzen. Jetzt fahre ich es sogar.“
Andreas Fiedler (Fiedler Racing)

Während der Österreicher Bernd Herndlhofer (H&A Racing) das zweite Training des Tages in der OPEN Class ausließ, kehrte Wolfgang Jaksch (F-Xtreme Racing Team), der das morgendliche Training nicht gefahren war, mit seinem neu aufgebauten Super Aguri SA06 Cosworth 3.0 V10 auf die Strecke zurück. Er hinterließ einen guten ersten Eindruck und beendete das Training auf Position 3 mit einer Runden-Bestzeit von 1:30.063 Minuten. Zwart fuhr unterdessen lediglich vier Runden, wird jedoch im Qualifying am Samstag in bewährter Stärke an den Start gehen.

BOSS GP Paddock in Hockenheim.

Das BOSS GP Fahrerlage in Hockenheim.

Der BOSS GP Renntag am Samstag (22/04/2017) startet mit dem Qualifying um 10:00 Uhr. Das erste Rennen ist für den Nachmittag um 15:15 Uhr angesetzt. Das zweite Rennen findet am Sonntagnachmittag (23/04/2017) um 14:15 Uhr statt.

Mehr:

Die detaillierten Ergebnisse vom zweiten freien Training in Hockenheim gibt es hier: Hockenheim 2017: Ergebnisse des zweiten freien Trainings.

Den Bericht zum ersten freien Training gibt es hier: Hockenheim 2017: Bericht zum ersten freien Training.

Alle Informationen über das “Hockenheim Historic” gibt es unter www.hockenheim-historic.de sowie die Website des Hockenheimrings unter www.hockenheimring.de.

Ledermair und Gerstl führen nach erstem Training in Hockenheim

Ingo Gerstl at first free practice in Hockenheim 2017.

Bei sonnigem Wetter und 11 Grad startete das BOSS GP Fahrerfeld am Freitagvormittag ins erste freie Training der Saison. Die Formel 1-Strecke Hockenheimring sowie bereits am frühen Morgen zahlreiche Motorsportfans begrüßte die BOSS GP Fahrer.

Acht der neun ins Training gestarteten Fahrer fanden in der FORMULA Class den Weg ins Ziel, in der OPEN Class waren es fünf von fünf. Die schnellste Runde in der FORMULA Class verzeichnete Johann Ledermair (Team Ledermair Motorsport), der das erste freie Training in seiner Klasse auch als Führender abschloss. In der OPEN Class setzte sich mit Ingo Gerstl (TOP Speed) der amtierende Titelverteidiger an die Spitze des Startfelds und erzielte die Bestrundenzeit.

Mit Henk de Boer (FORMULA Class, De Boer Manx), der aus privaten Gründen kurzfristig absagen musste, Wolfgang Jaksch (FXtreme Racing Team), der aus technischen Gründen auf das Training am Morgen verzichtete („Wir gehen davon aus, dass wir am Samstag dabei sind. Es gibt für uns noch einiges an Arbeit zu tun.“) und Walter Steding (Inter Europol Competition) nach einem Crash im Training am Donnerstag fehlten drei Fahrer im Startfeld. „Wir hoffen, dass der Wagen von Walter Steding am Samstag wieder einsatzfähig ist. Die Mechaniker arbeiten praktisch rund um die Uhr daran“, berichtet Christian Gänse, Racing-Koordinator von BOSS GP.

 

BOSS GP on Hockenheim track.

BOSS GP auf dem Hockenheimring.

Für Turbulenzen auf der Strecke sorgten im ersten freien Training am Freitag erst Christian Eicke (Speed Center) sowie kurz vor Ende des Trainings auch Johann Ledermair. Eicke musste bereits nach zwei Runden aufgrund technischer Probleme abbrechen. Der Führende der FORMULA Class, Ledermair, schied nach sechs Runden ebenfalls aus technischen Gründen aus, aufgrund derer er im Kiesbett der Strecke landete. „Die ersten fünf Runden haben wir zur Abstimmung genutzt und gute Fortschritte erzielt. Wir wollten dann noch etwas ausprobieren, was leider noch nicht so recht geklappt hat; daher hatten wir einige technische Probleme, mit denen ich am Ende ausgefallen bin“, bedauerte Ledermair sein vorzeitiges Trainingsende. Von den erstmals im Einsatz genutzten Pirelli-Reifen zeigte sich Ledermair angetan: „Ich bin positiv überrascht. Wir sind zwar noch nicht ganz da, wo wir hinwollen. Doch für den Moment fühlt es sich sehr gut an.“ Der 25-jährige Tiroler blickt ambitioniert auf das Rennwochenende: „Ich freue mich total über das Abschneiden im ersten Training. Jetzt konzentrieren wir uns voll auf das zweite Training am Nachmittag.“

Neu verwendeten Reifen von Pirelli großes Thema bei den Fahrern

Zufrieden nach dem ersten Training war auch der Führende der OPEN Class und amtierende Titelverteidiger, Ingo Gerstl: „Es ist besser gelaufen, als ich es mir vorgestellt habe. Über den Winter habe ich ein paar Monate nicht im Auto gesessen, da muss sich erst wieder alles etwas einfahren. Es hat dann aber alles funktioniert und es lief super. Die Rundenzeit war dann für mich zweitrangig – das Gefühl hat wieder gepasst, das ist mir am meisten wert?“ Trotz schnellster Rundenzeit im ersten Durchgang weiß Gerstl um die starke Konkurrenz. Klaas Zwart (Team Ascari) ist dem Führenden dicht auf den Fersen: „Schlafen darf ich nicht, die werden alle noch schneller werden“, weiß der Österreicher. Äußerst zufrieden ist Gerstl mit dem neuen Reifenmaterial: „Die ersten beiden Runden brauchte es, um die Reifen auf die richtige Temperatur zu bekommen, danach lief es super. Ich bin sehr zufrieden mit den Pirellis.“ Auch Klaas Zwart zeigte sich nach der ersten Bewährungsprobe angetan von dem neuen Reifenmaterial, sieht jedoch noch Lernbedarf: „Nachdem wir die letzten Jahre damit verbracht haben, uns mit den Avon-Reifen weiter zu entwickeln, haben wir nun mit den neuen Reifen auch eine neue Herausforderung. Wir müssen die Feinheiten herausfinden und einiges Neues dazu lernen. Aber für uns ist jedes Rennen ein Lernprozess. Ich bin absolut zuversichtlich, dass wir uns in den nächsten Wochen und Monaten weiter entwickeln werden.“ Mit dem ersten freien Training ist der Holländer zufrieden: „Mein Team hat einen großartigen Job gemacht, der Wagen ist brillant gefahren. Meine Aufgabe ist es nun, mich an die neuen Reifen zu gewöhnen. Das ist ein Lernprozess, der Zeit braucht.“ Mit einem Blick auf die Konkurrenz meint Zwart: „Ingo [Gerstl] ist eine sehr gute Rundenzeit gefahren. Ganz offensichtlich hat er bereits mehr gelernt als ich und heute einen besseren Job als ich getan. Wir werden sehen, wie das Wochenende weiterläuft.“

 

Klaas Zwart discussing the new Pirelli tyres.

Klaas Zwart im Austausch über die neu verwendeten Reifen von Pirelli.

Das zweite freie Training ist für den Nachmittag, 15:40 Uhr, angesetzt. Am Samstagvormittag findet am Vormittag das Qualifying (10:00 Uhr) statt, ehe am Nachmittag um 15:15 Uhr das erste Rennen startet. Das zweite Rennen findet am Sonntagnachmittag um 14:15 Uhr statt.

More:

Die detaillierten Ergebnisse vom ersten freien Training: Hockenheim 2017: Ergebnisse erstes freies Training.

Alle Informationen über das „Hockenheim Historic“ gibt es hier: www.hockenheim-historic.de