Gerstl unangefochten, Dorrbecker stürmt an die Spitze
September 9, 2016

bossgp_brno_fp1-38Das zweite freie Training in Brünn knüpfte an die Bedingungen vom Vormittag an, allerdings fiel es einigen Rotphasen zum Opfer. Dennoch konnten die meisten Fahrer ihr Programm abspulen

Die OPEN Klasse ist und bleibt derzeit in der Hand von Ingo Gerstl. Der Meisterschaftsführende unterbot seine Bestzeit vom Vormittag um drei Zehntel und ließ sich nicht den Schneid abkaufen. Peter Milavec stellte seinen Panoz DP01 ChampCar auf die zweite Position, spulte aber nur drei Runden ab. “Ich habe für heute genug Daten gesammelt um morgen ein gutes Ergebnis einzufahren.“, so Milavec.

Der Niederländer Frits van Eerd beendete FP2 wie schon das erste freie Training als Drittplatzierter. Wolfgang Jordan sicherte sich vor Hans Laub die vierte Position. “Das Gefühl kommt wieder, ich fühle mich mittlerweile viel wohler.“ , so ein strahlender Jordan.

bossgp_brno_fp1-32Mehr Verschiebungen gab es in der FORMULA Klasse. Der Deutsch-Mexikaner Luis Michael Dorrbecker behielt zwischen den ganzen Trainingsunterbrechungen den kühlsten Kopf und konnte sich somit über eine Bestzeit freuen. Seine starke Form unterstrich wieder einmal Mahaveer Raghunathan. Der PS-Racing Fahrer holte nach seiner Bestzeit in FP1 diesmal P2 und zeigte, dass er ein ganz heißer Kandidat auf den Sieg ist.

Salvatore de Plano landete wieder auf einem beachtlichen dritten Platz. Auch Jens Renstrup war „mit dem heutigen Tag sehr zufrieden. Ich kannte die Strecke vorher nicht und habe das erste freie Training genutzt, um mich an sie zu gewöhnen. Im zweiten Training konnte ich mich dann kontinuierlich steigern. Das Auto lässt sich hier gut handeln!“

Der Wertungsführende Christopher Brenier wurde nur Sechster und muss sich für das morgige Qualifying etwas einfallen lassen. Florian Schnitzenbaumer drehte sich sogar zwischenzeitlich von der Strecke, “aber am Auto gibt’s kein Problem. Ich denke, wir können morgen ein ordentliches Ergebnis einfahren. Ob’s für ein Podium reicht, kann ich nicht sagen.“

Karl-Heinz Becker hingegen wurde ein Opfer der vielen Rotphasen: „Die ganzen roten Flaggen haben mich total aus meinem Konzept gebracht. Ich konnte nicht das abrufen, was ich eigentlich kann und möchte.“