Gerstl knapp vor Zwart, Hauser dominiert Formula Klasse
August 6, 2016

bossgp_assen2016_freepractice-68Tolles Wetter, schnelle Autos und rote Flagge: dieses Qualifying hatte es mal wieder in sich. Zunächst duellierten sich die Top-6 des freien Trainings, danach griff der Rest an. Die Pole-Position sicherten sich Ingo Gerstl (Open) und Gary Hauser (Formula).

Der Österreicher Ingo Gerstl setzte sich mit einer Fabelrunde von 1:18;852 an die Spitze des Feldes. Ganz zufrieden war er dennoch nicht: „Super. Natürlich freut mich die Pole-Position. Aber ich habe den Streckenrekord um ein Zehntel verpasst.“ Lokalmatador Klaas Zwart landete knapp auf dem zweiten Rang, nur eine zehntel hinter Gerstl. Die zahlreichen Fans werden versuchen, den Champion aus 2015 bei seiner Jagd nach dem Toro Rosso zu unterstützen. Panoz DP01 ChampCar Pilot Pirat Milavec vervollständigt die Top-3. Frits van Eerd wurde vierter vor Wolfgang Jaksch im Benetton der nicht zufrieden war mit seinem fünften Platz: „Ich bin ein wenig ratlos. Eine 1:27 war definitiv drin. Ich hatte frische Reifen und hab mich nicht verbessert gegenüber dem freien Training. Keine Ahnung woran das liegt.“

bossgp_assen2016_freepractice-3Gary Hauser lies sich in der Formula nicht die Show stehlen und verteidigte seine Spitzenposition. Dahinter landete Luis Michael Dorrbecker: „Gary vor mir, ist auf den geraden unglaublich schnell. In den Kurven kann ich mit ihm mithalten. Mit P2 bin ich zufrieden. Ich hoffe, es springt ein Podium raus am Ende.“. Christopher Brenier, führender in der Meisterschaft, stellte seinen Boliden auf die dritte Position. Für eine rote Flagge sorgte eine Kollision zwischen Christian Eicke und Henk de Boer. Der GP2 von Eicke kam nach einem Verbremser auf den Kerb und rutschte somit zurück auf die Strecke und traf dabei den anfliegenden Boliden von de Boer. „Das Chassis ist vorne gebrochen. Das war es leider für uns.“ , so ein zerknirschter Eicke.

Henk de Boer: „Wir wissen nicht, ob wir am Rennen teilnehmen können. Wenn wir die Ersatzteile dabei haben, sollten wir es hinbekommen.“

Christof von Grünigen: „Schade. Ich hatte bei der Haarnadelkurve ein paar Probleme und hab da Zeit liegen lassen. Platz 3 wäre drin gewesen. Mal sehen, was im Rennen geht.“